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Autorenporträt / Kastilan, Sonja

Sonja Kastilan

(sks)

Geboren am 26. Mai 1970 in Offenburg, aufgewachsen in Baden und Württemberg. Für den „Heuberger Boten“ verfasste sie erste Artikel, doch die wissenschaftliche Neugier siegte schnell über den Lokaljournalismus: Studium mit Schwerpunkt Molekularbiologie in Tübingen. Nach dem Diplomstipendium am Tübinger Max-Planck-Institut für Biologie führte ihr Weg 1996 aus dem Labor zum Wissenschaftsjournalismus und nach Berlin. Dort arbeitete sie als freie Autorin und Redakteurin unter anderen für das Bundesforschungsministerium, das „Laborjournal“, das Verbrauchermagazin „Guter Rat“ und die Tageszeitung „Die Welt“, bei der sie im Juli 2000 fest in der Redaktion verankert wurde. Für „Die Welt“ und das Schwesterblatt „Berliner Morgenpost“ schrieb sie über die bunten, wichtigen, aber auch umstrittenen Facetten der Lebenswissenschaften – von Anthropologie über Evolution, Gentechnik und Immunologie bis hin zu Reproduktionsmedizin und Stammzellforschung. Bis November 2006, dann folgte der Wechsel zunächst in die Schweiz zum Nachrichtenmagazin „Facts“ und schließlich von Zürich nach Frankfurt: Seit Oktober 2007 ist sie Redakteurin im Wissenschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, seit Juli 2019 Ressortleiterin. Ihr Bereich? Die Lebenswissenschaften! Im Jahr 2014 erhielt sie einen Journalistenpreis der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung.

Sonntagszeitung, Wissenschaft

Aktuelle Beiträge von Sonja Kastilan

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  • Die Alraune ist giftig, doch der Genuss geringer Dosen soll angeblich sexuell stimulieren, außerdem erinnert ihre Wurzel an den menschlichen Körper.

    Ab in die Botanik : Alraunphorer Wunschpunsch

    Plüsch lässt Mikroben niedlich erscheinen und lädt als Zauberpflanze zum Kuscheln ein. Die Mythologie wartet aber mit eher abschreckenden Geschichten zur Alraune auf.
  • Covid-19-Impfung : „Wir gehen langsam auf die Zielgerade zu“

    Die europäische Arzneimittelbehörde EMA startet für den aussichtsreichsten Kandidaten des Unternehmens Biontech aus Mainz das Zulassungsverfahren als „rolling review“. Ein Gespräch mit Ugur Sahin, Firmenchef und Mediziner, über die Wirksamkeit, schnelle Entwicklungen und mutierende Viren.
  • Wellenformation: Wird das Pflaster viel zu nah an den Baum gelegt, heben die Wurzeln den Bodenbelag und bremsen so auch manchmal die Radfahrer aus.

    Ab in die Botanik : Was für eine Wurzelei

    Der Arm sah nicht gut aus, so grün, gelb, blauviolett schillernd. Aber einem Baum kann man eigentlich keinen Vorwurf machen, dass seine Wurzeln mitunter schmerzhafte Unfälle verursachen.
  • Eine Mischung explosives Saatgut für die grüne Stadt gefällig?

    Ab in die Botanik : Grüne Bomben aus Ton, Samen und Erde

    Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wie, wenn ohne Liebe? Wer, wenn nicht wir? Sollen Städte grüner werden, sind auch ihre Bürgerinnen und Bürger gefragt.
  • Im Bild leuchtet die embryonale Flosse eines Australischen Lungenfisches: rot das innere Skelett, grün spezifische externe Strukturen. Fluoreszierende Marker ermöglichen diese Visualisierung unter dem Mikroskop.

    Evolution : Erst war die Flosse, dann kam die Hand

    Was muss geschehen, damit Land das Wasser als Lebensraum ersetzen kann und Fische zu Vierfüßern werden? Ein Gespräch mit dem Evolutionsbiologen Joost Woltering von der Universität Konstanz.
  • Kein Wildwuchs, auch kein Unkraut: Urbane Gärtner lieben die robusten Stockrosen, die mehr als zwei Meter hoch aufragen können und so die „Baumscheiben“ am Straßenrand zieren.

    Ab in die Botanik : Malven für die Stadtrebellion

    Zürich und Berlin haben eine zart blühende Gemeinsamkeit, die beinahe vergessen lässt, dass die beiden Städte auch eine dunkle Vergangenheit teilen: Stockrosen – von Anwohnern und den urbanen Gärtnern geliebt, von den Behörden inzwischen immer öfter geduldet.
  • Einen ganzen „Zoo“ neuer Viren könne man entdecken, durchsuche man nur die Genomdaten von Tier und Mensch, sagt Ralf Bartenschlager. Hier sind die Erreger von Hepatitis (gelb) und Aids (schwarz) hübsch in Plüsch gehalten; bald ist Covid-19 so in Rot zu haben.

    Corona-Pandemie : „Viren sind Software – und wir ihre Hardware“

    Was ist von der hektischen Impfstoffsuche zu halten? Was sind die ersten Lehren aus der Pandemie? Warum fehlt es der Virologie an Nachwuchs? Der Heidelberger Virologe Ralf Bartenschlager hat Antworten und spricht zudem über Forscher-Duelle und tückische Erreger.