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Sandra Kegel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Sandra Kegel

(S.K.)

Geboren am 3. September 1970 in Frankfurt am Main, studierte sie in Aix-en-Provence, Wien und Frankfurt Germanistik, Romanistik sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Anschließend arbeitete sie für Rundfunk und Zeitungen, bis eine kürzere Hospitanz im Feuilleton der F.A.Z. in eine längere Lehrzeit in der Nachrichtenredaktion führte. Seit 1999 ist Sandra Kegel Redakteurin im Feuilleton. Nach Stationen im Medienressort und in der Wochenendbeilage „Bilder und Zeiten“ wurde sie 2008 Redakteurin für Literatur und Literarisches Leben. Seit Oktober 2019 ist sie verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton. Sie hat das Reiselesebuch „Paris“ und die Anthologie „Prosaische Passionen“ mit Texten von Autorinnen der Klassischen Moderne herausgegeben. Sie ist Mitglied mehrerer Literaturjurys sowie der 3sat-Sendung „Buchzeit“ und saß einige Jahre in der Kritikerrunde des Ingeborg-Bachmann-Preises. Sie wurde mit dem Ravensburger Medienpreis ausgezeichnet. Verheiratet, zwei Kinder.

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Sandra Kegel

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  • Idylle und Gewalt: In der Seenlandschaft bei Helsinki fand das Verbrechen statt

    Roman von Monika Fagerholm : Das Gewissen spricht ihn nicht frei

    Monika Fagerholm ist hierzulande noch zu entdecken: Ihr fulminanter Roman „Wer hat Bambi getötet?“, übersetzt von Antje Rávik Strubel, handelt von einem grausamen Verbrechen. Bisweilen bebt er vor Wut.
  • Viel mehr als nur Spielsteine auf einem Brett: Backgammon

    Alles außer Fußball : Es kommt auf den Verdoppler-Effekt an

    Wer den Einsatz erhöht, muss vorher wissen, welchen Preis er zu zahlen bereit ist: Was die europäischen Fußballverbände von einer simplen Backgammon-Partie hätten lernen können.
  • Was will eine Stadt von sich erzählen: die Frankfurter Paulskirche vor den Bankentürmen

    Frankfurt und die Kultur : Eine Stadt auf Identitätssuche

    Frankfurt macht sich größer, als es ist und übersieht dabei seine Stärken: Die Nachricht, dass der S. Fischer Verlag seine Berlin-Dependance ausbaut, verursacht in den kulturellen Kreisen der Stadt Phantomschmerzen.
  • Unendliches Erzählen: Edgar Reitz am Filmset von „Heimat 3“ mit seinem Team, darunter die Schauspieler Henry Arnold und Salome Kammer

    Edgar Reitz wird neunzig : Schlachtfeld der Gefühle

    Er lehrte die Deutschen den Zusammenhang zwischen Heimat, Erinnerung und Phantomschmerz: Dem Autorenfilmer Edgar Reitz zum Neunzigsten.
  • Mit heißem Herzen: Fridolin Sandmeyer als Revolutionär Hugo

    Premiere in Frankurt : Die Partei hat immer recht

    Handeln oder Nichthandeln, das ist hier eine Frage der ideologischen Ideen: Sartres „Die schmutzigen Hände“ in Frankfurt überrascht mit aktuellen Dilemmata.
  • Serhij Zhadan und Sasha Marianna Salzmann am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche

    Friedenspreis-Verleihung : Die schwarze Hand der Front

    Eine bewegende Begegnung: Sasha Marianna Salzmann wurde in der ehemaligen Sowjetunion geboren. In Frankfurt feiert sie den ukrainischen Friedenspreisträger Serhij Zhadan.
  • Juri Andruchowytsch an diesem Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse 26:00

    Podcast von der Buchmesse : Ein Weg in die Freiheit

    Das Attentat, die Flucht, die Sendung: In seinem Roman „Radio Nacht“ erzählt Juri Andruchowytsch die Geschichte von Josip Rotsky. Im Gespräch mit Sandra Kegel stellt der Autor sein Buch am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
  • Der Welt, gesehen vom Luftschutzkeller aus: Dieses Bild malte die vierzehnjährige Alissa aus Charkiw.

    Krieg in der Ukraine : Chronik einer belagerten Stadt

    Das neue Buch des Friedenspreisträgers Serhij Zhadan „Himmel über Charkiw“ ist ein Zeugnis davon, wie der Krieg Menschen verroht.