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Autorenporträt / Müller, Reinhard

Reinhard Müller

(Mü.)

Geboren am 1. April 1968 im niedersächsischen Walsrode. Sein Vater stammt aus Landsberg an der Warthe, die Mutter aus Danzig. Nach dem Abitur 1987 Wehrdienst bei der Feldjägertruppe in Celle, Sonthofen und Munster, anschließend Reserveoffizier. Von 1988 an Studium der Rechtswissenschaften, seit 1990 auch Grundstudium der Geschichte in Münster. Ein Semester verbrachte er als Erasmus-Student in Nijmegen. 1993 erstes juristisches Staatsexamen. Von 1994 an wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht der Technischen Universität Dresden. 1996 Promotion über den Zwei-plus-vier-Vertrag und das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Als Rechtsreferendar arbeitete er unter anderem in der Abteilung für DDR-Unrecht bei der Staatsanwaltschaft Dresden, in der Pressestelle des sächsischen Innenministeriums, an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer sowie in der Zentrale der Vereinten Nationen in New York. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Eintritt in die politische Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Januar 1998. Beschäftigt mit „allem, was Recht ist“, und mit Innenpolitik. Seit Januar 2008 zuständig für die damals aus der Taufe gehobene Seite „Staat und Recht“, deren Hauptbeiträge 2011 in einem gleichnamigen Buch erschienen. Seit Juli 2012 verantwortlicher Redakteur für „Zeitgeschehen“. Seit November 2017 zudem verantwortlich für F.A.Z. Einspruch, das neu auf den Markt gebrachte Digital-Produkt für Juristen und alle, die an der Welt des Rechts interessiert sind. Pressepreis des Deutschen Anwaltvereins 2017 für seine „Gesamtleistung als Berichterstatter und Kommentator zu rechtspolitischen Themen“. Verheiratet mit einer Rechtsanwältin, zwei Töchter und zwei Söhne.

Politik

Aktuelle Beiträge von Reinhard Müller

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  • Die 97 Jahre alte Angeklagte Irmgard F. im Verhandlungssaal

    Urteil im Stutthof-Fall : Notwendiges Signal und schwieriges Exempel

    Auch jeder Helfeshelfer muss wissen, dass Verbrechen, die alle angehen, nicht verjähren. Doch der Fokus auf das niedere Personal in den Konzentrationslagern darf nicht ablenken.
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    Die Zustimmung zu einem Antrag in einer kommunalen Vertretung ist noch keine Kooperation. Aber klar ist auch, dass das Verhalten der CDU in Bautzen den Vorgaben der Bundespartei widerspricht.
  • Am Ku’damm nach der Tat.

    Keine Kollektivschuld : Mord am Steuer

    Wer den Tod anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nimmt, kann wegen Mordes verurteilt werden. Aber es gibt keinen Grund Autofahrer generell zu verdammen.
  • Nach den Razzien im „Reichsbürger“-Milieu: Ein Verdächtiger nach seiner Ankunft in Karlsruhe am 7. Dezember 2022

    Demokratiefördergesetz : Der Staat ist kein Sponsor für NGOs

    Zivilgesellschaftliches Engagement sollte nicht von staatlicher Förderung abhängen. Es ist zweifelhaft, wenn der Bund sogar einseitige Vereine sponsert.
  • Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU). 1:14:35

    F.A.Z. Einspruch Podcast : Bayerns Sonderrolle im Recht

    Vor Beginn unserer Weihnachtspause sind wir mit dem F.A.Z. Einspruch Podcast in München auf der Juramesse Juracon zu Gast. Wir fragen den bayerischen Justizminister, warum sein Land vieles anders regelt als der Rest Deutschlands.
  • In Frankfurt wurde Heinrich XIII. Prinz Reuß als mutmaßlicher Verschwörer verhaftet.

    Putschversuch der „Reichsbürger“ : Es gibt noch eine andere Gefahr

    Manche verharmlosen die Verschwörung der „Reichsbürger“. Nur eine verwirrte Rentnerband? Die neuen Erkenntnisse sprechen eine andere Sprache. Dass es ums Ganze ging, kann nur bestreiten, wem das Ganze egal ist.
  • Zerstörte Kulturgüter in der Ukraine: Eine Kirche im Gebiet Donezk

    Ukrainekrieg : Kein russischer Diktatfrieden

    Die Ukraine hat das Recht auf ihr ganzes Gebiet und volle Selbstverteidigung – auch mit Angriffen auf militärische Ziele in Russland.
  • Birgit Malsack-Winkemann im Bundestag am 8. Dezember 2020.

    Nach dem Putschversuch : Quo vadis, AfD?

    Wohin treibt die AfD? Auf dem Boden der Verfassung steht nur eine Partei, für die deren oberster Wert eine Selbstverständlichkeit ist: die Würde des Menschen.
  • Hefte raus, jetzt lernt ihr was: Jedes Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss von der Gesellschaft durchgearbeitet werden. Der Zweite Senat verkündete am 26. Oktober 2022 sein Urteil zu den Informationspflichten der Bundesregierung gegenüber dem Bundestag in EU-Fragen.

    Coronafonds der EU : Karlsruhe muss die Demokratie schützen

    Der Europäische Gerichtshof feiert Jubiläum, aber das Bundesverfassungsgericht wird weiterhin dringend gebraucht. Denn Europa soll kein Staat werden.
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