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Autorenporträt / Bollmann, Ralph

Ralph Bollmann

Korrespondent/in (boll.)

Geboren 1969 in Bad Dürkheim. Der Grundschulzeit in Weinheim an der Bergstraße folgten Gymnasium, Zivildienst und erste Universitätssemester im schwäbischen Tübingen. Das Studium der Neueren Geschichte, der Politikwissenschaft und des Öffentlichen Rechts setzte er anschließend in Bologna und an der Berliner Humboldt-Universität fort, zuletzt bei Heinrich August Winkler, Herfried Münkler und Bernhard Schlink. Seine Magisterarbeit schrieb er über die deutsche und die italienische Sozialdemokratie vor dem Ersten Weltkrieg. Danach absolvierte er die Deutsche Journalistenschule in München. 1997 trat er in die Redaktion der „tageszeitung“ (taz) ein, wo er zunächst über Berliner Landespolitik berichtete, anschließend die Schwerpunktseiten redigierte, das Inlandsressort leitete und sich schließlich als Chef des Parlamentsbüros vor allem mit der Politik der Kanzlerin befasste. Außerdem schrieb er regelmäßig fürs Kulturressort. Seit 2011 ist er wirtschaftspolitischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin, seit 2017 zusätzlich stellvertretender Leiter des F.A.S.-Wirtschaftsressorts. Buchveröffentlichungen: „Lob des Imperiums. Der Untergang Roms und die Zukunft des Westens“ (2006), „Reform. Ein deutscher Mythos“ (2008), „Walküre in Detmold. Eine Entdeckungsreise durch die deutsche Provinz“ (2011, Tb. 2017), „Die Deutsche. Angela Merkel und wir“ (2013).

Sonntagszeitung, Wirtschaft

Aktuelle Beiträge von Ralph Bollmann

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  • Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe: Am Mittwochvormittag werden die Richter des Zweiten Senats über drei von rund 50 Verfassungsbeschwerden gegen die Griechenland-Rettung urteilen

    Euro-Rettung : Die Angst vor Karlsruhe

    Die Regierung wartet auf das Urteil zum Euro-Schirm, das bald verkündet wird. Es geht vor allem darum, wie das Minimum einer parlamentarischen Beteiligung aussieht.
  • Reichensteuer : Die Reichen sollen zahlen, aber wie?

    Der Staat braucht Geld. Jetzt wird gerechnet: Reichensteuer, Erbschaftsteuer, Vermögensteuer. Im Zweifel trifft es jeden Angestellten mit 68.000 Euro Jahresverdienst.
  • Der Euroschein als Wandschmuck - in der Universität von Slowenien

    Europäische Schuldenkrise : Auf dem Schleichweg zu Eurobonds

    Die CDU schließt gemeinsame Anleihen der Euro-Länder aus. Auch, weil sie das ohnehin fragile deutsche Regierungsbündnis sprengen könnten. Doch in der FDP wachsen die Zweifel, ob sich das Nein der Parteispitze dauerhaft durchhalten lässt.
  • Kann dieser Mann Griechenland retten? Anfang Oktober will Wirtschaftsminister Rösler es versuchen.

    Philipp Rösler : Der Neue mit dem Frosch

    Philipp Rösler wollte der Koalition einheizen. Nach den ersten 100 Tagen schmort er selbst. Seine Versuche, im Ringen um die Euro-Rettung in irgendeiner Form ins Spiel zu kommen, waren bislang vergeblich.
  • Systeme können nur schrittweise reformiert werden - Peer Steinbrück

    Kommentar zur Schuldenkrise : Überforderte Politiker

    Die Eingriffsmöglichkeiten der Politik sind begrenzt. Löst die Regierung ein Problem, schafft sie oft ein neues. So verschärfte der Versuch, die Bankenkrise zu überwinden, die Staatsschuldenkrise.
  • Angela Merkel

    Geißler-Vorstoß : Merkels Stuttgarter Kalkül

    Die Kanzlerin war vorab informiert über den Vorschlag des Schlichters Geißler, in Stuttgart einen kombinierten Kopf- und Tiefbahnhof zu bauen. Sie selbst äußerte sich nicht. Aber einiges spricht dafür, dass der Versuch in ihrem Sinne war.
  • Viel Glanz: Die Dresdener Semperoper ist bekannt - und gut besucht.

    Kulturausgaben : Eine kleine Ökonomie der Oper

    Nirgends gibt es so viele Opern wie bei uns. Selbst alte Kulturnationen wie Italien und Frankreich verfügen über weniger feste Opernensembles. Kritiker monieren, öffentlich finanzierte Opernaufführungen seien nichts anderes als eine Umverteilung von unten nach oben. Doch ganz eindeutig ist das nicht.
  • Der Heidelberger Juraprofessor Paul Kirchhof stellte ein umfassendes Steuermodell vor

    Steuerreform : Kirchhof hat keine Chance

    Das Echo war gewaltig, als der Juraprofessor Paul Kirchhof seine überarbeitete Version der Steuerpläne vorlegte. Eine große Reform traut sich die deutsche Politik aber nicht zu. Die Befriedung der Lobbygruppen würde zu teuer.
  • „Ab heute wird die FDP liefern”, sagte Philipp Rösler am 14. Mai: Die Lieferung scheint sich zu verspäten

    Philipp Rösler : Ein Wirtschaftsminister ohne Geld und Kredit

    Mit dem Wechsel ins Wirtschaftsressort wollte FDP-Chef Philipp Rösler seinen Einfluss steigern. Doch wirkliche Macht ist dort nicht zu finden. Denn Wirtschaftspolitik wird heute im Kanzleramt und im Finanzministerium gemacht.
  • Nicolas Sarkozy becircte die Kanzlerin; im Mai in Deauville, am Freitag in Berlin

    Griechenland-Rettung : Küsschen für den Euro

    Die nächsten Milliarden für die Griechen sind sicher: Angela Merkel und Nicolas Sarkozy wollen den Euro retten, die Großkonzerne beider Länder ohnehin. Nur die Opfer der Banken sind bisher vertagt.