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Autorenporträt / Hermann, Rainer

Rainer Hermann

(Her.)

Geboren am 15. Juni 1956 in Lörrach. Nach dem Wehrdienst Studium der Volkswirtschaftslehre, vom dritten Semester an auch der Islamwissenschaft (Arabisch, Persisch, Türkisch); zunächst in Freiburg, dann in Rennes, Basel und Damaskus. In Freiburg Diplomvolkswirt und 1989 Promotion mit einer Arbeit über moderne syrische Geistesgeschichte. Redakteur bei der Bundesstelle für Außenhandelsinformation in Köln, 1990 deren Korrespondent in Kuweit und Augenzeuge des irakischen Einmarsches, 1991 Umzug nach Istanbul. 1998 Eintritt in die Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit Sitz in Istanbul. 2008 Übersiedlung nach Abu Dhabi, um den raschen Wandel der Golfstaaten aus der Nähe zu beobachten. 2012 Rückkehr nach Deutschland, wo er in Frankfurt die Vorzüge des Lebens in einer europäischen Stadt entdeckt hat. In der politischen Redaktion kümmert er sich vor allem um die Türkei, den Nahen Osten und die islamische Welt. Autor von sechs Büchern über die Türkei und die arabische Welt. Zuletzt erschien 2018 „Arabisches Beben. Die wahren Gründe der Krise im Nahen Osten“.

F.A.Z., Politik

Aktuelle Beiträge von Rainer Hermann

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  • Die saudische Hauptstadt war vor einem Jahrhundert noch eine Stadt mit wenigen tausend Einwohnern. Heute ist Riad eine Millionenmetropole.

    Naher Osten : Wie stabil ist Saudi-Arabien?

    Kronprinz Muhammad Bin Salman will das Königreich neu ausrichten. Das ist auch ohne Proteste schwierig. Womöglich kommt der Versuch einer Transformation zu spät.
  • Eine Taliban-Delegation am 9. Oktober in Doha

    Verhandlungen in Doha : USA loben Gespräche mit Taliban

    Der Sprecher des amerikanischen Außenministeriums bezeichnet die Gespräche mit den Taliban als „offen und professionell“. Laut einer Kennerin erhoffen sich die Machthaber in Kabul die Legitimierung ihrer Herrschaft.
  • Überschwemmunghen nach Starkregen nahe der türkischen Schwarzmederküste am 13. August 2021

    Pariser Klimaabkommen : Erdogans Kehrtwende beim Klima

    Erdogan konnte sich nicht mehr hinter Trump verstecken, um das Klimaabkommen abzulehnen. Am Mittwoch wurde es vom Parlament ratifiziert. Der Druck für eine aktive Klimapolitik wächst auch in der Türkei – vor allem durch junge Leute.
  • Macron spricht am 20. September 2021 im Elysee-Palast zu Algeriern, die an der Seite der französischen Kolonialmacht gekämpft hatten.

    Kritik an Algerien : Macrons späte Einsicht

    Macron wirft Algerien eine unehrliche Erinnerungskultur vor, aber auch, dass es seine Probleme nicht in den Griff bekommt. Das Regime in Algier reagiert gereizt.
  • „Der Frieden in der Region hängt von den türkisch-russischen Beziehungen ab“, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan während eines Besuchs bei Wladimir Putin, dem Präsidenten Russlands.

    Erdogan bei Putin : Russisch-türkische Friedensbemühungen

    Der türkische Präsident trifft in Sotschi Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Es geht um Syrien – und um Joe Biden, von dem sich Recep Tayyip Erdogan schlecht behandelt fühlt.
  • Proteste am 18. September 2021 in Tunis gegen den Verfassungsputsch des tunesischen Präsidenten Kais Saied

    Tunesien : Erfolg der Konterrevolution

    Ein Jahrzehnt war Tunesien das Vorzeigeland der Arabellion und das einzige arabische Land mit einer funktionierenden Demokratie. Das steht jetzt auf dem Spiel.
  • An der iranisch-afghanischen Grenze am 16. August 2021. Die Flüchtlinge werden mit Lebensmitteln versorgt und dann wieder abgeschoben.

    Keine Kritik aus Teheran : Iran arrangiert sich mit den Taliban

    Vor 2001 sah sich Iran von den Taliban so bedroht, dass es zu ihrem Sturz sogar mit den USA zusammenarbeitete. Nun reagiert Teheran überraschend pragmatisch auf deren abermalige Machtübernahme.
  • Präsident Erdogan in seinem Präsidentenpalast in Ankara mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi und dem türkischen Außenminister Mevlut Cavusoglu

    Erdogans imperiale Ambitionen : Supermacht Türkei

    Frieden zu Hause, Frieden in der Welt – das war Atatürks Leitspruch. Erdogan sieht das ganz anders. Die Türkei ist ihm als Bühne längst zu klein. Eine Analyse.