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Autorenporträt / Martens, Michael

Michael Martens

Korrespondent/in (tens.)

Geboren 1973 in Hamburg, dort und in der Lüneburger Heide aufgewachsen. Als Schüler Mitarbeit bei norddeutschen Regionalzeitungen, nach dem Abitur und einem Jahr in Chicago von 1995 bis 2000 über ein vom Auswärtigen Amt finanziertes Projekt Redakteur russlanddeutscher Zeitungen. Je etwa ein Jahr in Bischkek (bei der „Zeitung der Deutschen Kyrgyzstans“), in Kasachstan (Almaty) und in Kiew. Dann zwei Jahre bei der 1727 gegründeten „St. Petersburgischen Zeitung“. Reisen nach Zentralasien, Pakistan, Afghanistan, in viele Regionen der Ukraine und einige Russlands. In die Nachrichtenredaktion der F.A.Z. trat er 2001 ein. Der Berichterstattung aus Afghanistan während des amerikanischen Krieges gegen die Taliban folgten ab 2002 sieben Jahre als Balkan-Korrespondent mit Sitz in Belgrad. Von 2009 bis 2018 zusätzlich auch für die Türkei zuständig, zunächst von Istanbul aus, ab Sommer 2015 mit Sitz in Athen. Seit 2019 berichtet er aus Wien über den Südosten Europas, dessen Länder er regelmäßig bereist.

F.A.Z.

Aktuelle Beiträge von Michael Martens

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  • Staatspräsident Aleksandar Vučić steht in der Kritik.

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  • Nach einem Abhörskandal wegen Korruption verurteilt: der frühere mazedonische Ministerpräsident Nikola Gruevski, hier im Oktober 2018 im Parlament in Skopje

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    Viktor Orbán mag keine Migranten – bis auf einen: den wegen Amtsmissbrauchs verurteilten früheren mazedonischen Ministerpräsidenten. Dass Ungarn ausgerechnet ihm politisches Asyl gewährte, empörte viele. Doch die Geschichte ist komplizierter.
  • Nie wieder? : Die Lehren aus Srebrenica

    „Wenn Srebrenica jetzt wieder geschähe, würde die EU keinen Finger rühren“, sagt die bosnische Regisseurin Žbanić – und trifft einen wunden Punkt. Denn die EU hatte auch beim Genozid in Bosnien die Macht, den Völkermord zu verhindern.
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