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Michael Hierholzer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Michael Hierholzer

(zer.)

Am 24. Dezember 1955 in Heidelberg geboren, besuchte nach dem Abitur die Deutsche Journalistenschule in München, hospitierte im Herbst 1977 im Feuilleton der F.A.Z. und im Frühjahr 1978 beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart. Anschließend studierte er in Heidelberg und Zürich Philosophie. 1982 legte er das Magisterexamen mit einer Arbeit über Husserl und Heidegger ab. Er schrieb für den Hörfunk Hörspiele und Feuilletons. Von 1985 bis 1988 war er als verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift „Kulturchronik“ und eines Pressedienstes bei der kulturellen Mittlerorganisation Inter Nationes in Bonn beschäftigt. Im Dezember 1988 trat er in die Redaktion der Rhein-Main-Zeitung ein. Vom Frühjahr 1990 an widmete er sich hauptsächlich den Kulturseiten in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Nach einem kurzen Zwischenspiel bei der „Berliner Morgenpost“ übernahm er am 1. April 1995 die Leitung des Kulturressorts in der Rhein-Main-Zeitung. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

F.A.Z., Rhein-Main-Zeitung

Aktuelle Beiträge von Michael Hierholzer

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  • Zu dicht gedrängt? Am Wochenende genossen zahlreiche Frankfurter das Frühlingswetter am Mainufer.

    Corona-Vorschriften : Was Sache ist

    Was ist erlaubt, was nicht? Angesichts des Dschungels der sich immer erneuernden Vorschriften gehen Bürgerinnen und Bürger auf wackeligem Boden. Es gleicht einem Fulltimejob, zur Zeit den Überblick zu behalten.
  • Abseits der Manege: Max Beckmann, „Zirkuswagen“, 1940

    Digitalangebot des Städel : Mit Beckmann auf dem Sofa

    Das Städel Museum in Frankfurt hat mit „Museum für zu Hause“ ein neues Digitalangebot aufgestellt. So kann sich der mittlerweile entwöhnte Kunstfreund etwa auf Max Beckmann einlassen.
  • Kunst vor den Corona-Jahren: Werke der Studenten der Städelschule

    Ausstellung der Städelschule : Rungdang

    Die alljährliche Leistungsschau der Frankfurter Städelschule ist zu einem digitalen „Rungdang“ mutiert. Das zeigt: Das Medium ist die Botschaft, wieder einmal. Und jetzt so richtig.
  • Gedenken an die Opfer des Attentats in Hanau: Arbeit von Naneci Yurdagül am Frankfurter Schauspielhaus

    Schriftbild am Schauspiel : „Deutsch mich nicht voll“

    Das riesige Kunstwerk am Schauspiel ist Teil des Gedenkens: Die vier Wörter des in Frankfurt geborenen Künstlers Naneci Yurdagül setzen einen Gefühls- und Gedankenstrom in Gang, der das Ungeheuerliche umkreist, ohne sich direkt darauf zu beziehen.
  • So könnten die Gebäude verteilt sein: Musikhochschule und Frankfurt Lab (links), Zentrum der Künste (rechts).

    Land und Stadt im Streit : Still ruht der Kulturcampus

    Der Ton ist gereizt, der Konflikt offensichtlich: Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen geizen in Sachen Kulturcampus nicht mit Vorwürfen. Aber die Kommunikation untereinander stockt. Seit Monaten.
  • Konfetti statt Karneval: In diesem Jahr bleibt der Marktplatz in Mainz frei vom närrischen Treiben.

    Ohne die fünfte Jahreszeit : Fastnacht im Wohnzimmer

    Von der fünften Jahreszeit bleibt in Corona-Zeiten nicht viel übrig. Doch der Mensch braucht Abwechslung, um seiner Zeit auf Erden Sinn und Halt zu geben. Da ertappen wir uns schnell bei dem Gedanken, Fastnacht im privaten Raum zu feiern.
  • Vorschlag der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig: Nördlich der Bockenheimer Landstraße soll neben Bockenheimer Depot und Unibibliothek das Zentrum der Künste entstehen. Südlich davon die Spielstätte des Frankfurt Lab.

    Geplanter Kulturcampus : Mangelnder Austausch

    Weder die Stadt Frankfurt noch das Land Hessen sehen sich verantwortlich, dass es nicht weitergeht mit dem Kulturcampus. Für Kunst wie Politik gilt jedoch: Auf die Begegnung kommt es an.
  • Künftiger Mieter auf dem Kulturcampus: das Ensemble Modern jüngst beim Jubiläumskonzert zu seinem 40. Geburtstag in der Alten Oper

    Zukunft des Kulturcampus : Gemeinsam experimentieren

    Der Kulturcampus in Frankfurt sollte sich in einen Ort für besonders experimentierfreudige Künste verwandeln – doch die Pläne wurden auf Eis gelegt. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hat nun einen Vorschlag, wie es weitergehen könnte.
  • Das Licht des hohen Nordens: Lawren Harris, „Icebergs, Davis Strait“, 1930

    Schirn Kunsthalle Frankfurt : Ohne Kuriere angekommen

    In der Frankfurter Schirn Kunsthalle hängen derzeit die bedeutendsten Gemälde aus kanadischen Sammlungen. Ein wertvoller Schatz, der den Augen des Publikums vorerst verborgen bleibt.
  • Streben nach Gendergerechtigkeit: Das Sternchen, das einst ein Schattendasein am rechten Tastaturrand führte, wird oft für geschlechtergerechte Sprache verwendet.

    Geschlechtergerechte Sprache : Schaffend

    Die Vokabel „Kulturschaffende“ hat sich aus der DDR ins gesamtdeutsche Neusprech gerettet, mit geschlechtsneutraler Sprache hatte das aber nichts zu tun. Und dass schon die Nazis von „Kulturschaffenden“ sprachen, sollte zu denken geben.