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Matthias Alexander - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Matthias Alexander

(ale.)

Geboren 1968 in Hannover. Nach dem Abitur am dortigen Kaiser-Wilhelms-Gymnasium Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Bonn, Bologna, Jena und München. Mit einer Arbeit über die Freikonservativen, eine Partei des Kaiserreichs, 1998 promoviert. 1999 Eintritt in die Rhein-Main-Redaktion. Dort zunächst zuständig für Stadtplanung und Architektur, von 2007 an Ressortleiter. Im Sommer 2020 Wechsel ins Feuilleton. Bücher zu Frankfurter Bauten: über das neue Waldstadion, Hochhäuser, ungebaute Projekte und die neue Altstadt.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Matthias Alexander

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  • Drohnen transportieren Lasten, und das Auto wird im Mobility Hub abgestellt: Eine Visualisierung zeigt, wie die Tegel Smart City aussehen könnte.

    Planung von Smart Cities : Nicht ohne meinen unordentlichen Nachbarn

    Die Idee der Smart City erfreut sich hierzulande neuer Beliebtheit. Nicht alles, was den Namen trägt, wird dem hohen technologischen Anspruch gerecht. Doch ein gewisser Pragmatismus kann der Sache nur gut tun.
  • Erinnerungsort: Im Frankfurter Polizeipräsidium sind drei Konferenzräume nach Beamten benannt worden, die den Nazis widerstanden haben.

    Erinnerung an NS-Widerstand : Aufrecht wie ihr

    Die Frankfurter Polizei ehrt drei Beamte, die sich gegen die Nationalsozialisten gestellt haben. Das soll auch der Extremismusprävention dienen, nachdem einzelne Polizisten durch antisemitische Äußerungen auffällig geworden sind.
  • Die Talkrunde bei Anne Will

    TV-Kritik „Anne Will“ : Empört vor dem Fernseher

    Eine Art Elefantenrunde arbeitet sich an der Frage ab, welcher Perspektive es im Lockdown bedarf. Söder zeigt sich herablassend, Scholz staatstragend, Baerbock kämpferisch und Lindner melancholisch.
  • Die eingeschossige Villa mit u-förmigem Grundriss von 1957 steht als Beispiel für großbürgerliches Wohnen der Nachkriegszeit unter Denkmalschutz.

    Villa aus der Nachkriegszeit : Denkmalschutz trotz Nazi-Verstrickung

    Der Eigentümer einer Villa in Ratingen wollte verhindern, dass das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wird. Dafür argumentierte er mit der politischen Vergangenheit des Architekten.
  • Für ihren souveränen Entwurf einer Schule in Simbabwe ist Kristina Egbers im Wettbewerb „max40“ des Bunds Deutscher ausgezeichnet worden.

    Architekten-Nachwuchs : Trau vielen unter vierzig

    Jüngere Architekten tun sich schwer, an interessante Aufträge zu kommen. Schuld sind unter anderem hohe Zugangshürden zu Wettbewerben. Im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt ist zu sehen, wozu der Nachwuchs dennoch in der Lage ist.
  • Gut gelaunt im Angriffsmodus: Der Fernseh-Kommentator Sandro Wagner ist noch besser als der einstige Bundesligastürmer.

    Sandro Wagner bei Dazn : Einmal Angreifer, immer Angreifer

    Sandro Wagner hat weniger Länderspiele als Per Mertesacker und Bastian Schweinsteiger, als Ko-Kommentator zeigt er den Kollegen, wie man mit der Sprache auf hohem Niveau spielt.
  • Eine Lichttafel erinnert an die zerstörte Synagoge, einst die größte Hamburgs.

    Rekonstruktion einer Synagoge : Jüdisches Leben hängt nicht an Steinen

    In Hamburg soll die Bornplatzsynagoge wieder aufgebaut werden, ein neoromanischer Bau von 1906, der 1939 von den Nazis abgerissen wurde. Befürworter und Gegner des Projekts überbieten sich in Erwartungen und Befürchtungen.
  • Wer wird künftig ins Theater gehen, und was sollen die Besucher dort zu sehen bekommen: So lauteten Fragen einer Podiumsdiskussion in Frankfurt.

    Diskussion über Theaterbau : Der Zukunft abgewandt

    Die Frankfurter Intendanten und andere Theatermacher sollten Auskunft darüber geben, wie sie ihre Häuser auf die Folgen der Digitalisierung und des gesellschaftlichen Wandels einstellen. Die Antworten stimmen bedenklich.
  • Am großen Verkehrsfluss: die Hauptfassade des Erweiterungsbaus der Württembergischen Landesbibliothek befindet sich an der stark befahrenen B 14.

    Neubau der Landesbibliothek : Für ein glücklicheres Stuttgart

    Der Erweiterungsbau der Württembergischen Landesbibliothek setzt darauf, dass die Stadt des Autos demnächst verkehrspolitische Vernunft annimmt. Allerdings glauben seine Architekten vom Büro LRO selbst nicht mehr recht daran.