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Autorenporträt / Siemons, Mark

Mark Siemons

Korrespondent/in (Si.)

Geboren am 5. August 1959 in Mainz. Studium der Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn und Köln. Die Magisterarbeit schrieb er über die Zeitschrift „Die Gegenwart“. Eine Hospitanz während des Studiums führte ihn zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 1987 trat er in deren Feuilletonredaktion ein, wo er vor allem mit der Samstagsbeilage „Bilder und Zeiten“ befasst war. Von 1996 bis 2005 war er Kulturkorrespondent in Berlin, von 2005 bis 2014 in Peking. Seit 2015 schreibt er wieder aus Berlin. 1993 erschien sein Buch „Schöne neue Gegenwelt. Über Kultur, Moral und andere Marketingstrategien“, 1997 „Jenseits des Aktenkoffers. Vom Wesen des neuen Angestellten“, 2017 „Die chinesische Verunsicherung. Stichworte zu einem nervösen System“. 2001 wurde ihm der Erik-Reger-Preis für herausragende Darstellungen der modernen Lebens- und Arbeitswelt zuerkannt.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Mark Siemons

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  • Ein Fußgänger in der Londoner Innenstadt.

    Verletzte Gesellschaft : Weg mit dem Panzer der Verdrängung

    In diesem Jahr gab es eine so große kollektive Bedrohung wie seit Generationen nicht mehr – gleichzeitig schien die Öffentlichkeit von gemeinsamer Trauer, Furcht, Vorsicht und Nachsicht nichts wissen zu wollen. Was machen wir jetzt daraus?
  • Eine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler ist umstritten.

    Schutz der Schulen : Die Kultusminister bleiben untätig

    Die Kultusminister benutzen das Recht auf Bildung, um ihre Untätigkeit beim Schutz der Schulen zu verdecken. Empfehlungen werden ignoriert, und Investitionen fallen im Vergleich zu anderen Ländern gering aus.
  • In der Krise : Schützt uns die Demokratie?

    Die hohen Corona-Zahlen im Westen lassen fragen, ob offene Gesellschaften weniger gut auf globale Bedrohungen reagieren können als autoritäre Systeme. Eine Debatte ist fällig, wie sich die Demokratie auf die neue Gefahrenlage einstellen kann.
  • Das renovierte „Oval Office“ im Weißen Haus“, August 2017

    Zur Zukunft Amerikas : Wenn keiner die Wahl akzeptiert

    Die Intellektuellen der Vereinigten Staaten rüsten sich für den Fall, dass der Hass auf den Gegner nach der Wahl größer ist als der Wille zur Demokratie. Drohen Revolten auf der Straße? Könnten einzelne Staaten sich abspalten?
  • Kann es gelingen, sich die Identitätsmarker der anderen Seite zu eigen zu machen, um wieder zu einem Gespräch zu kommen?

    Neue Wege der Diskurs-Guerilla : Jetzt hilft nur noch Verwirrung

    Ob Corona, Trump oder Identitätspolitik: Ein Streit mit Argumenten und Fakten scheint immer schwieriger zu werden. Wie kann man aber die Abschottung der Lager überwinden? Die Diskurs-Guerilla sucht neue Wege.
  • Lässt sich auf den chinesischen Früchteteller mit Kuchen verzichten?

    Chinas Ernährungsbewusstsein : Ein Teller weniger

    Kaum ein Alltagsvorgang, den China nicht unter Aufsicht stellt. Nun ist das Essen dran: Restaurants bestrafen ihre Gäste, wenn sie nicht aufgegessen haben.