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Manfred Lindinger - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Manfred Lindinger

(mli)

wurde am 17. Juli 1962 in Mainz geboren. Nach dem Abitur und Wehrdienst ließen ihn Neugier und Wissensdrang Physik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz studieren. Nach dem Diplom 1990 war er für einige Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Physik in der Forschung und Lehre tätig. Ein Forschungsaufenthalt führte ihn 1992 für mehrere Monate nach Paris, wo er im Rahmen seiner Promotion die optischen Eigenschaften von nanometergroßen Metallpartikeln untersuchte. Bereits während seines Studiums begann er sich für den Beruf des Wissenschaftsjournalisten zu interessieren. Die ersten journalistischen Gehversuche machte er 1996 als Hospitant bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Ressort „Natur und Wissenschaft“, für das er dann als freier Autor tätig war. Für kurze Zeit verschlug es ihn als Programmierer zu einem Softwareunternehmen nach Bensheim, doch zog es ihn schon bald zum Journalismus zurück. Seit November 1997 ist er Redakteur im Ressort „Natur und Wissenschaft“ und widmet sich Themen aus der Physik, Chemie, Raumfahrt und Mathematik.

F.A.Z., Natur & Wissenschaft

Aktuelle Beiträge von Manfred Lindinger

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  • Edmond Fischer (links im Bild) im Austausch mit Nachwuchswissenschaftlern auf der 64. Lindauer Nobelpreisträgertagung 2014.

    Zum Tod von Edmond Fischer : Das Mark des Stoffwechsels

    Die Entdeckung der Phosphorylierung war sein großer wissenschaftlicher Wurf, für den er 1992 den Medizin-Nobelpreis erhielt. Ende August ist Edmond H. Fischer, der älteste bis dato noch lebende Laureat, im Alter von 101 Jahren gestorben.
  • Olivgrüne Seeschlange im Great Barrier Reef

    Harmlose Verwechslung : Seeschlangen im Liebesrausch

    Immer wieder berichten Taucher, dass sie von Olivgrünen Seeschlangen verfolgt wurden. Forscher haben das Rätsel nun gelüftet. Das Verhalten beruht auf einem Irrtum.
  • Der Offshore-Windpark „Butendiek“, etwa 30 Kilometer vor der Insel Sylt in der Nordsee.

    Energiewende : Frischer Wind für die Stromnetze?

    Für die Energiewende ist es entscheidend, wie viel erneuerbarer Strom erzeugt werden kann. Bezüglich der Windenergie brauchen wir uns offenkundig keine Sorgen zu machen.
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  • Blitzforschung : Wie Laserstrahlen vor Blitzen schützen sollen

    Wo Blitze einschlagen, richten sie meist schwere Schäden an. Ein intensiver Laserstrahl soll Abhilfe schaffen. Er löst gezielt Blitze in Gewitterwolken aus, bevor sie entstehen. Auf dem Schweizer Säntis wird der außergewöhnliche Blitzableiter getestet.
  • Hochwasser im Ahrtal : Déjà-vu der Katastrophe

    War die Flutkatastrophe im Ahrtal ein bislang einmaliges Ereignis und schon der Vorbote des Klimawandels? Zwei Bonner Geoforscher sind skeptisch – und liefern neue Erkenntnisse.
  • Menschen waten durch das Hochwasser, das im Juli durch starke Monsunregen in der philippinischen Provinz Rizal verursacht wurde.

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  • Gigantische Experimente für subatomare Teilchen: Steven Weinberg (vorne) besucht das 
Forschungszentrum Cern bei Genf im Juli 2009

    Zum Tod von Steven Weinberg : Der Traum von der Weltformel

    Aus seinem Traum von der Weltformel ist nichts geworden. Doch zumindest konnte er zwei der vier Naturkräfte unter einen Hut bringen. Der Physiker Steven Weinberg ist im Alter von 88 Jahren gestorben.
  • Hochwasser-Katastrophe : Warum wurden Bäche zu reißenden Strömen?

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