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Autorenporträt / Schuller, Konrad

Konrad Schuller

Korrespondent/in (ul.)

wurde 1961 in Rumänien geboren – als Kind Siebenbürger Sachsen in der Stadt Kronstadt, die heute Braşov heißt. Mit 15 Jahren, noch während der kommunistischen Diktatur, zog er mit seiner Familie nach Deutschland – nach Nürnberg, das den Einwanderer freundlich empfing. Er studierte Geschichte und Volkswirtschaftslehre in München und lernte anschließend das journalistische Handwerk an der Deutschen Journalistenschule. Nach einem Zwischenspiel beim BBC Worldservice in London wurde er 1992 Redakteur der F.A.Z., 1995 dann deren Korrespondent in Berlin. Als im Jahr 2001 die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung entstand, gehörte er zu ihrer Redaktion. Von 2004 bis 2018 war er Korrespondent für Polen und die Ukraine, später auch für die baltischen Staaten. Die nationalkonservative Wende in Warschau, die Revolutionen der Ukraine und Russlands Krieg im Donbass prägten in dieser Zeit seine Arbeit. Seit 2018 Korrespondent im Berliner Büro der Sonntagszeitung. Buchveröffentlichungen in Deutschland und Polen, Deutsch-Polnischer Journalistenpreis, „Liberty Award“, n-ost Reportagepreis, Theodor-Wolff-Preis.

Sonntagszeitung, Politik

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