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Autorenporträt / Krüger, Karen (kkr)

Karen Krüger

(kkr)

Geboren 1975 in Marburg, aufgewachsen im badischen Waldshut-Tiengen und in Istanbul, wo sie Abitur machte. Studium der Geschichtswissenschaft, Soziologie und Romanistik in Bielefeld, Berlin und Bordeaux, danach Mitglied im Bielefelder Graduiertenkolleg für Sozialgeschichte. Längere Forschungsaufenthalte in Afrika, mehrere Veröffentlichungen über den ruandischen Genozid. In Berlin war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität in einem Projekt zu Afrikas Geschichte und Gegenwart. Sie schrieb als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen, war von 2006 bis 2008 Volontärin bei der F.A.Z. und wurde dort im April 2008 Redakteurin im Feuilleton und im Reiseblatt. Seit dem 1. Januar 2012 gehört sie zur Feuilleton-Redaktion der Sonntagszeitung in Berlin.

Sonntagszeitung, Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Karen Krüger

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  • Canan Topçu und Krsto Lazarević

    Streitgespräch : Gibt es Sprechverbote in Deutschland?

    Sie stimmt nicht mit den Menschen überein, die Deutschland einen allgegenwärtigen Rassismus attestieren. Für ihn dagegen ist Rassismus Alltag. Ein Streitgespräch über Identitätspolitik zwischen Canan Topçu und Krsto Lazarević.
  • Shaila Gatta (links) und Mikaela Nease mit den beiden Moderatoren von „Striscia la notizia“

    Sexismus in Italien : Frauen als lebendiges Dekor

    In kaum einem Land hatte #Metoo weniger Wirkung als in Italien. Die Berlusconisierung von Kultur und Politik sorgt dafür, dass Sexismus noch immer weit verbreitet ist.
  • Luis Suárez feiert 2019 sein Tor beim Spiel Barcelona gegen Dortmund.

    Sprachtests für Fußballer : Italienisches Eigentor

    Luis Suárez stand kurz vor einem Wechsel zu Juventus Turin. Nur einen Sprachtest musste der uruguayische Stürmer zuvor noch absolvieren. Dann funkten die italienischen Behörden dazwischen – mit peinlichen Folgen für die Universität, den italienischen Verein und den Spieler.
  • Die Piazza Leopardi mit dem Denkmal des Dichters in Recanati

    Vermüllung einer Stadt : Müllhalde der Unendlichkeit

    Da hilft auch keine Poesie: Einst hat Giacomo Leopardi die Landschaft rund um die italienischen Stadt Recanati besungen. Nun soll dort eine Deponie errichtet werden, die seiner Dichtung den Hintergrund zu rauben droht.
  • Rossana Rossanda (1924-2020)

    Autorin Rossana Rossanda tot : Die Kämpferin

    Die Journalistin und Mitgründerin der Zeitung „Il Manifesto“ war Kommunistin, eckte aber oft wegen ihrer kompromisslosen Haltungen im eigenen Lager an. Mit 96 Jahren starb Rossana Rossanda am Sonntag in Rom.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.l.)und seine Frau Elke Büdenbender (l.) besuchen zusammen mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella (2.v.r.) und seiner Tochter Laura Mattarella (r.) eine Aufführung in der Mailänder Scala.

    Steinmeier in Mailand : Den Riss heilen

    Die Pandemie hat die Verbundenheit beider Länder beeinträchtigt, jetzt mussten für einen ersten Staatsbesuch unter Corona-Bedingungen neue Gesten und Bilder gefunden werden: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte Mailand.
  • Wie kann Gleichberechtigung nur so rückwärtsgewandt sein?

    "Festival della Bellezza" : Unter Männern

    Beim "Festival della Bellezza" in Verona diskutieren über Eros und Schönheit – ausschließlich Männer. Wie kann Gleichberechtigung nur so rückwärtsgewandt sein?