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Autorenporträt / Krüger, Karen (kkr)

Karen Krüger

(kkr)

Geboren 1975 in Marburg, aufgewachsen im badischen Waldshut-Tiengen und in Istanbul, wo sie Abitur machte. Studium der Geschichtswissenschaft, Soziologie und Romanistik in Bielefeld, Berlin und Bordeaux, danach Mitglied im Bielefelder Graduiertenkolleg für Sozialgeschichte. Längere Forschungsaufenthalte in Afrika, mehrere Veröffentlichungen über den ruandischen Genozid. In Berlin war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität in einem Projekt zu Afrikas Geschichte und Gegenwart. Sie schrieb als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen, war von 2006 bis 2008 Volontärin bei der F.A.Z. und wurde dort im April 2008 Redakteurin im Feuilleton und im Reiseblatt. 2010 wurde sie mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet. Anfang 2012 wechselte sie zur Feuilletonredaktion der Sonntagszeitung in Berlin. 2015 erschien ihr Buch „Bosporus Reloaded. Die Türkei im Umbruch“ und 2016 „Eine Reise durch das islamische Deutschland“. Seit 2020 ist sie Feuilletonredakteurin mit Sitz in Mailand.

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Karen Krüger

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  • Wahl in Italien : Giorgia Meloni will kein „Monster“ sein

    Giorgia Meloni wird voraussichtlich die Wahl in Italien gewinnen. Bei ihrer postfaschistischen Partei ist Zweideutigkeit Programm. Die Chefin hat das zu einer Kunst verfeinert.
  • Nicht aufzuhalten: Giorgia Meloni von den  „Brüdern Italiens“ liegt in den Umfragen weit vorn. In Rom kleben ihre Wahlplakate auch an Bussen

    Wahlkampf in Italien : Giorgia Melonis toxische Liebe

    Bei einem Sieg von Italiens Mitte-rechts Bündnis muss sich die italienische Kulturszene auf düstere Zeiten einstellen. Giorgia Meloni wettert schon jetzt gegen Teile der Branche.
  • Sie stand vor dem Nichts: die italienische Schriftstellerin Giulia Caminito

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    In einem Haus, in dem früher Gastarbeiter unter schwierigen Bedingungen lebten, ist jetzt die selbstbewusste Praxis eines syrischen Zahnarztes. Ein Besuch mit Erinnerungen.
  • Argwöhnischer Blick ins Ungewisse: „Man in a Boat“ (2002) von Ron Mueck

    Triennale in Mailand : Poesie des Rätsels

    Die Internationale Triennale für Design und Architektur in Mailand erforscht das Unbekannte und preist die Wissenschaft. Das Thema ist wie für heute gemacht.
  • Antike als Raubgut: der von Italien zurückgeforderte Doryphoros

    Doryphoros-Statue in Amerika : Kriminelle Odyssee

    Von Italien nach München und Minneapolis: Die italienische Justiz fordert eine wertvolle antike Doryphoros-Statue zurück, die illegal aus dem Land geschafft wurde.
  • Michelangelos „Tondo Doni“ hängt in den Uffizien in Florenz - und eine digitale Version des Gemäldes jetzt bei einem italienischen Privatsammler.

    NFTs aus den Uffizien : Streit um digitalen Michelangelo

    Italien wartet auf staatliche Richtlinien zum Umgang mit digitaler Kunst und führt Scheingefechte um einen Michelangelo, dessen Original in den Uffizien hängt. Rechtspopulisten wittern den Ausverkauf des nationalen Erbes.