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Autorenporträt / Encke, Julia

Julia Encke

(jia)

studierte Literaturwissenschaften in Freiburg, Toulouse und München und promovierte mit einer Arbeit über den Ersten Weltkrieg. Zunächst arbeitete sie im Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung“, bevor sie 2005 als freie Autorin die Feuilletonredaktion der F.A.S. in Berlin verstärkte. Von 2015 bis 2020 verantwortete sie dort das Literaturressort. 2014 erschien ihr Essay „Charisma und Politik – Warum unsere Demokratie mehr Leidenschaft braucht“, 2017 „Wer ist Michel Houellebecq? – Porträt eines Provokateurs“. Das „Medium Magazin“ zeichnete sie als „Kulturjournalistin des Jahres 2018“ aus. Seit 2020 ist sie Feuilletonchefin der F.A.S.

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Julia Encke

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  • Die Schriftstellerin Juli Zeh

    Neuer Juli Zeh-Roman : Kampf auf hart gefrorenem Boden

    Juli Zeh hat ihren neuen Roman „Zwischen Welten“ mit einem Co-Autor geschrieben: Simon Urban. Die Gesellschaft, sagen sie, polarisiert sich mehr und mehr – und lassen kein Reizthema aus.
  • Bundeskanzler Olaf Scholz im November 2022 am Rande des G-20-Gipfels auf Bali mit anderen Regierungsvertretern bei einem Gespräch zum Raketeneinschlag im Osten Polens

    Wie sieht uns die Welt? : Alle blickten auf Scholz

    Als der Regierungssprecher Steffen Hebestreit Olaf Scholz während des G-20-Gipfels auf Bali fotografierte, meinte er, einem historischen Moment beizuwohnen. Aber schuf er diesen Moment nicht erst durch seine Fotografie? Über ein Foto, das zu den Bildern des Jahres gehört.
  • Fernsehen an Silvester : Der Automat hat ein Eigenleben

    Wer Anke Engelke und Matthias Brandt in „Kurzschluss“ sieht, wird an Silvester nie wieder „Dinner for One“ gucken wollen. Eine Begegnung mit den beiden großartigen Schauspielern.
  • Yasmina Reza in Berlin

    Yasmina Reza in Berlin : Literatur hat keine eindeutige Botschaft

    Die französische Schriftstellerin Yasmina Reza nahm in Berlin einen Preis entgegen – und erklärte, warum sie so wenig wie möglich als öffentliche Person wahrgenommen werden will.
  • Reemtsma-Entführung : Der große Abwesende

    „Wir sind dann wohl die Angehörigen“: Hans-Christian Schmids Film erzählt die Geschichte der Reemtsma-Entführung aus der Perspektive des Sohnes, der Mutter – und der unfähigen Ermittler.
  • Nobelpreis für Annie Ernaux : Das Ich und die Notwendigkeit

    Sie schreibt an der Schnittstelle von Literatur und Soziologie und öffnet den Raum immer für möglichst viele andere, wenn sie von sich spricht. Der Nobelpreis für Annie Ernaux ist eine phantastische Entscheidung.
  • Der Schriftsteller und Journalist Günter Wallraff mit seinem uralten Tischtennisschläger in seinem Gartenhaus.

    Zum 80. Geburtstag : Herr Wallraff, wo würden Sie heute undercover hingehen?

    Der Schriftsteller und Journalist Günter Wallraff hat mit seinen Undercover-Einsätzen die ganze Republik und besonders die „Bild“-Zeitung aufgemischt. Zu seinem 80. Geburtstag wollte er nach Moskau. Warum, das verrät er im Gespräch.
  • ZDF-Doku über Uwe Tellkamp : Sie sind im falschen Film

    Die ZDF-Doku über den Schriftsteller Uwe Tellkamp, die im Frühjahr lief, kam auf merkwürdige Weise zustande. Einige der Befragten wussten nicht, dass sie für einen Tellkamp-Film vor der Kamera standen. Sonst wären sie nicht dabei gewesen. Was soll das?
  • Die Königin und die Kunst : Geliebt, gehasst, getötet

    „The Crown“, The Beatles, The Smiths: Königin Elisabeth II. schrieb ihr Leben lang Popgeschichte, denn sie war immer auch ein Produkt vielfältiger Fiktionen – die nun mit ihr begraben werden.