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Altwegg_Juerg_Autorenportrait

Jürg Altwegg

(J.A.)

Am 27. März 1951 in Zürich geboren. Studium: Französisch, Deutsch, Geschichte. Kulturkorrespondent für verschiedene Zeitungen, von 1988 bis 2016 Redakteur mit Sitz in Genf. Verfasser mehrerer Bücher (mit einzelnen Übersetzungen ins Französische, Japanische, Polnische und Rumänische): „Die Republik des Geistes“, „Porträts französischer Denker“, „Die langen Schatten von Vichy“, „Geisterzug in den Tod“, „Ach du liebe Schweiz“. Herausgeber der Anthologien „Die Heidegger-Kontroverse“, „Kuhschweizer und Sauschwaben“ und „Helvetia im Außendienst“. Zur Weltmeisterschaft in Deutschland veröffentlichte er sein Glaubensbekenntnis an den Fußball: „Ein Tor, in Gottes Namen!“ Lebt in Frankreich in der Nähe von Genf. Sein Interesse gilt dem Spannungsverhältnis zwischen der deutschen und der frankophonen Welt und den Schnittstellen von Politik und Kultur. Verschiedene Auszeichnungen – die schönste bleibt der Preis der Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Bankgesellschaft für „einen der wichtigsten Vermittler der französischen Kultur“ (Hugo Loetscher). Beobachtet und beschreibt auch im Ruhestand Frankreich und die Schweiz.

Freier Autor

Aktuelle Beiträge von Jürg Altwegg

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  • Sein Buch schlägt Wellen: der Schweizer Journalist und Medienunternehmer Roger Schawinski

    MeToo-Affäre in der Schweiz : Unendliche Klatschzone

    Auch in der Schweiz wird der Kampf um MeToo in den Medien und mit Büchern geführt. Sie machen alles noch schlimmer. Das zeigt Roger Schawinski mit seinem Schnellschuss „Anuschka und Finn“.
  • Auf diesem Graffiti in der East Side Gallery in Berlin sind Deutschlands Altkanzler Gerhard Schröder und Russlands Präsident Wladimir Putin in vertrauter Umarmung dargestellt. Das Bild wurde am 2. April 2022 aufgenommen.

    Putin und Europa : Niederlage unmöglich

    Die Geschichte eines Kontinents, der vor dem Tyrannen in die Knie ging: Raphaël Glucksmanns neues Buch über Putin und Europa.
  • Wird von Hackern erpresst: die „Neue Zürcher Zeitung“

    Hackerangriff auf Zeitung : Böses Spiel mit der NZZ

    Eine Hackergruppe namens „Play“ hat Daten der „Neuen Zürcher Zeitung“ und des Verlags CH-Media erbeutet und die IT angegriffen. Die Hacker fordern Lösegeld.
  • Der „Canard enchaîné“ will ihn loswerden: Christophe Nobili

    Satirezeitung „Canard enchaîné“ : Ist das Ende der Ente gekommen?

    25 Jahre lang wurde der Frau eines Karikaturisten einer französischen Satirezeitung ein Gehalt bezahlt. In der Redaktion war sie nie. Nun soll der Rechercheur kaltgestellt werden, der den Skandal aufgedeckt hat.
  • Klagt an: Anuschka Roshani

    MeToo in der Schweiz : Eine Geschichte, wie von Relotius erdacht?

    Der „Spiegel“-Artikel von Anuschka Roshani über angeblichen Sexismus beim „Magazin“ des „Tages-Anzeigers“ hat eine MeToo-Debatte in der Schweiz in Gang gesetzt. Ausgang offen.
  • Arte über den Ukrainekrieg : Putins Angriff in drei Wellen

    Russland log, log und log, der Westen staunte: Bei Arte zeigt Norma Percy, wie es zum Krieg in der Ukraine kam. „Wer ist Wladimir Putin?“ ist eine herausragende Geschichtsdokumentation. In der spielt Angela Merkel eine zwiespältige Rolle.
  • Bernard-Henri Lévy in Kiew : Sein letzter Krieg

    In Frankreich ist der Starintellektuelle Bernard-Henri Lévy vielen eine verhasste Figur. In der Ukraine aber, dem Schauplatz seines jüngsten Engagements, wird er gefeiert.