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Altwegg_Juerg_Autorenportrait

Jürg Altwegg

(J.A.)

Am 27. März 1951 in Zürich geboren. Studium: Französisch, Deutsch, Geschichte. Kulturkorrespondent für verschiedene Zeitungen, von 1988 bis 2016 Redakteur mit Sitz in Genf. Verfasser mehrerer Bücher (mit einzelnen Übersetzungen ins Französische, Japanische, Polnische und Rumänische): „Die Republik des Geistes“, „Porträts französischer Denker“, „Die langen Schatten von Vichy“, „Geisterzug in den Tod“, „Ach du liebe Schweiz“. Herausgeber der Anthologien „Die Heidegger-Kontroverse“, „Kuhschweizer und Sauschwaben“ und „Helvetia im Außendienst“. Zur Weltmeisterschaft in Deutschland veröffentlichte er sein Glaubensbekenntnis an den Fußball: „Ein Tor, in Gottes Namen!“ Lebt in Frankreich in der Nähe von Genf. Sein Interesse gilt dem Spannungsverhältnis zwischen der deutschen und der frankophonen Welt und den Schnittstellen von Politik und Kultur. Verschiedene Auszeichnungen – die schönste bleibt der Preis der Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Bankgesellschaft für „einen der wichtigsten Vermittler der französischen Kultur“ (Hugo Loetscher). Beobachtet und beschreibt auch im Ruhestand Frankreich und die Schweiz.

Freier Autor

Aktuelle Beiträge von Jürg Altwegg

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  • Er war der prominenteste Nachrichtenmann des französischen Fernsehens: Patrick Poivre d'Arvor.

    Missbrauchsvorwürfe : Frankreichs Enthüllungen

    In Frankreich werden Vorwürfe wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs gegen immer mehr Prominente laut. Der neueste Fall betrifft einen berühmten Fernsehmoderator.
  • Rief beim Medienredakteur der NYT an: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

    New York Times gegen Macron : Woke und Widerstand

    Hier prallen Welten aufeinander: Die „New York Times“ und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron streiten über Amerikas neue Ideale und den Zustand der Grande Nation.
  • Alain Finkielkraut ist der Sohn eines Auschwitz-Überlebenden.

    Alain Finkielkraut wehrt sich : Die Medien sind kein Volkstribunal

    Nach einer Sendung, in der es um Vorwürfe des Inzests gegen den bekannten Juristen Olivier Duhamel ging, erhob sich gegen Alain Finkielkraut ein Sturm der Entrüstung. Der Philosoph über eine deprimierende Erfahrung.
  • Das Buch „La familia grande“ von Camille Kouchner hat für eine gesellschaftliche Debatte über Inzest gesorgt.

    Enthüllungen über Inzest : Die Linke und die Libido

    Das letzte Tabu: Enthüllungsbücher über Inzest und Pädophilie in der Elite erschüttern Frankreich. Die höchsten Kreise des Landes sind alarmiert.
  • Die öffentliche Bibliothek Alcazar in Marseille

    Protest in Frankreich : Geistertheater

    Aktion „Offene Theater“: Dutzende von Bühnen in ganz Frankreich hatten angekündigt, am Samstagnachmittag um 15 Uhr ihre Türen zu öffnen. In Marseille kam es zum Ernstfall.
  • Kulturkampf von oben : Frankreich streitet über seine Karikaturisten

    Vor einer Woche führte ein Dialog zweier Pinguine zum Shitstorm bei „Le Monde“. Jetzt zeichnen Frankreichs Karikaturisten auffällig brav. Zugleich bezichtigt ein Medienkritiker die Zunft des Kulturkampfs gegen Minderheiten.
  • Frankreichs Karikaturen-Streit : Inzest unter Pinguinen

    Es gilt das ungedruckte Wort: Die Zeitung „Le Monde“ hat einen neuen Karikaturen-Streit ausgelöst, der Frankreich entzweit. Die Chefredakteurin Caroline Monnot entschuldigt sich. Der Zeichner Xavier Gorce nimmt seinen Hut.