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Autorenporträt / Hieber, Jochen (hie.)

Jochen Hieber

(hie.)

wurde am 30. September 1951 im schwäbischen Aalen geboren. Es war der Deutschunterricht am Schubart-Gymnasium der Stadt, der die Leidenschaft für die Literatur zu wecken verstand. Vorab in Albrecht Schönes germanistischen Seminaren an der Universität Göttingen fand der gymnasiale Grund dann jene Erweiterung, die ab Mitte der siebziger Jahre eine ständige Mitarbeit als Literaturkritiker in der Wochenzeitung „Die Zeit“ und als Kulturkorrespondent der „Süddeutschen Zeitung“ möglich machte. Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung seit 1. April 1983. 1994 erschien sein Buch „Wörterhelden, Landvermesser. Aufsätze und Kritiken“. 1995 gab er den Band „Lieber Marcel. Briefe an Reich-Ranicki“ (erweiterte Neuausgabe 2000) heraus, 1996 wurden Thomas Manns „Buddenbrooks“ in einer von ihm kommentierten Ausgabe aufs Neue veröffentlicht. Zwischen 2001 und 2005 moderierte er im Fernsehen des MDR die Büchersendung „Weimarer Salon“, von 2003 bis 2006 war er als Kulturbeauftragter für die Fußball-WM in Deutschland tätig. Im Mai 2010 erhielt er den Hessischen Verdienstorden am Bande, in erster Linie für die Erfindung der Reihe „Nidda literarisch“, die es seit 1992 gibt und die er bis 2009 leitete. Seit 2016 als freier Autor weiterhin für die F.A.Z. tätig. Verheiratet, vier Kinder.

Freier Autor

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