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Autorenporträt / Wiele, Jan Christopher

Jan Wiele

(wiel)

Geboren 1978 in Herford. Studium der Anglistik und Germanistik in Heidelberg, danach zunächst Deutschlektor in der Tschechischen Republik und an der amerikanischen Ostküste. Freie journalistische Tätigkeit, auch für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 2010 Promotion in Heidelberg mit einer Arbeit über Metafiktion im modernen Roman. Nach einem Volontariat bei der F.A.Z. freier Autor für das Feuilleton; seit Januar 2015 dort Redakteur mit den Schwerpunkten Literatur und Popmusik.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Jan Wiele

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  • Auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis: Dorothee Elmiger

    Erzählerin Dorothee Elmiger : Alles auf Zucker

    Ist das ein Roman, ein Traum oder ein Essay über das Begehren? Dorothee Elmigers „Aus der Zuckerfabrik“ ist vor allem ein erfreulicher Angriff auf den Literaturbetrieb.
  • Ein Ende kann ein Anfang sein, auch für Dich: Roland Kaiser beim Festakt zum 30. Jahrestag der deutschen Einheit in der Potsdamer Metropolishalle

    Musik beim Einheits-Festakt : Was ihr wollt

    Es gibt viele Lieder, die den Weg zur deutschen Wende mit geebnet haben. Beim Festakt in Potsdam hörte man aber Schlager von Roland Kaiser und Mark Forster. Wie passt das zum Wunsch des Bundespräsidenten, ein Denkmal für die friedliche Revolution zu schaffen?
  • Bob Dylan über Whiskey : Flaschenpost

    Bob Dylans eigentlich beendete „Theme Time Radio Hour“ lebt wieder auf - für eine Sonderfolge über „Whiskey“. Ist das gerade jetzt nun Eskapismus, Fatalismus, oder steckt noch eine andere Botschaft darin?
  • Ein Freund der Natur: T.C. Boyle im Dokumentarfilm „Rockstar der amerikanischen Literatur“, der vergangenes Jahr auf Arte zu sehen war.

    T. C. Boyle auf Twitter : Feuersaison

    Die Plage der westlichen Zivilisation beschreibt T.C. Boyle schon lange. Sein Twitter-Tagebuch kalifornischer Realität wirkt angesichts der verheerenden Brände wie der Versuch, eine verschwindende Welt zu dokumentieren.
  • Justin Townes Earle gestorben : Oh, Bruder, wo bist Du?

    Justin Townes Earle bewegte sich stilsicher zwischen der Rootsmusik seines Vaters Steve und der des Outlaw-Country-Sängers Townes Van Zandt, und er beherrschte auch Gospel und Soul. Nun ist er im Alter von 38 Jahren gestorben.
  • Visionär Pharrell Williams : Der amerikanische Traum, leicht gekürzt

    Pharrell Williams hat eine neue Definition von schwarzer Revolution: Afroamerikaner sollen erfindungsreich den Kapitalismus umarmen, um endlich die Gerechigkeit zu erlangen. Dies feiert das Musikvideo „Entrepreneur“.
  • In jeder Hinsicht unaufregend: Paul Mescal und Daisy Edgar-Jones in der Serienadaption der BBC.

    Zweiter Roman von Sally Rooney : Weich und weiß wie Mehlteig

    Empfehlenswert für alle, die nicht lesen und noch nichts erlebt haben: Sally Rooneys Roman „Normale Menschen“ enttäuscht. Selbst schwache Highschool-Filme verhandeln interessanter, was es heißt, Außenseiter zu sein.
  • Amerikas Post im Niedergang : Wenn der Postmann keinmal klingelt

    Heute ist die amerikanische Post stellenweise langsamer als 1860: Eine die Geschichte der Vereinigten Staaten prägende Institution, die für manche lebenswichtig ist, steckt in ihrer tiefsten Krise. Deswegen steht sie jetzt vor der Präsidentenwahl im November in den Schlagzeilen.