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Autorenporträt / Wiele, Jan Christopher

Jan Wiele

(wiel)

Geboren 1978 in Herford. Studium der Anglistik und Germanistik in Heidelberg, danach zunächst Deutschlektor in der Tschechischen Republik und an der amerikanischen Ostküste. Freie journalistische Tätigkeit, auch für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 2010 Promotion in Heidelberg mit einer Arbeit über Metafiktion im modernen Roman. Nach einem Volontariat bei der F.A.Z. freier Autor für das Feuilleton; seit Januar 2015 dort Redakteur mit den Schwerpunkten Literatur und Popmusik.

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Jan Wiele

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  • Mitarbeiter des Jahres 1940–41: Alfred Döblin durfte bei Metro-Goldwyn-Mayer für Hollywood schreiben, empfand dies allerdings als „Sitzhaft“.

    Ausstellung „Abgedreht“ : Verfilmung ist keine Bebilderung

    Im Deutschen Literaturarchiv Marbach läuft jetzt die Ausstellung „Abgedreht – Literatur auf der Leinwand“. Zur Eröffnung sprach Volker Schlöndorff darüber, wie er Günter Grass ausgetrickst hat.
  • Frank Plasberg diskutiert am Montagabend mit seinen Gästen.

    TV-Kritik zu „Hart aber fair“ : Das große Putin-Potpourri

    Zunächst geht es bei Frank Plasberg um die interessante Frage, welche Folgen die Mobilmachung in Russland hat. Dann sinkt das Niveau – und der Moderator exponiert sich mit Suggestivfragen.
  • Zu schön, um wahr zu sein? Das Thomas-Bernard-Haus in Obernathal

    Buchmessengastland Österreich : Macht die Suada schon den Österreicher?

    Heimatliebe und wohlfeile Lethargie: Bei einer Vorstellung seiner Besonderheiten läuft sich Österreich als literarisches Gastland der nächsten Leipziger Buchmesse warm, die nun Ende April 2023 stattfinden soll.
  • Nile Rodgers wird 70 : Die Sprungfeder der Nacht

    Sein Funk-Verständnis prägt die weltweite Tanzmusik von der Disco-Ära bis heute: Dem Gitarristen und Produzenten Nile Rodgers zum Siebzigsten.
  • Pop-Anthologie (149) : Warten auf den Regen

    „Riders on the Storm“ von den Doors ist einer der meditativsten Popsongs aller Zeiten. Er kann in Trance oder in Ekstase versetzen – und ist dabei in jeder Sekunde eine musikalisch virtuose Feier des Regens.
  • Selbstironie, noch in der schlimmsten Lage: Salman Rushdie

    Attentat auf Salman Rushdie : Fatwa, unfassbar

    Salman Rushdie hatte nach dem Mordaufruf gegen ihn jahrzehntelang versucht, dem Fatalismus zu entrinnen und Freiheit zurückzugewinnen – in der Fiktion und im Leben. Das Attentat auf ihn zeigt die Grausamkeit der Realität, die noch die groteskeste Satire übertrifft.
  • Am Set von „Five Easy Pieces“ mit Jack Nicholson und Karen Black: Bob Rafelson (links) erklärt den Schauspielern seine Vorstellungen.

    Zum Tod von Bob Rafelson : Die Entdeckung der Langsamkeit

    Er ließ Jack Nicholson unglaubliche Sprechpausen machen und Arnold Schwarzenegger Geige spielen. Amerikanisches Kino, wie er es schuf, gibt es heute nicht mehr: zum Tod des Regisseurs Bob Rafelson.
  • Im Streit um den Umgang mit seinem Roman ist ihm das Lachen vergangen: Thomas Brussig

    Streit um Thomas Brussig : Sie opfern mein Buch

    Der Schriftsteller Thomas Brussig wirft seinem früheren Verlag S. Fischer vor, vor einem ehemaligen DDR-Offizier eingeknickt zu sein und deshalb eines seiner Bücher nicht mehr zu vertreiben. Der Verlag sieht das anders.