https://www.faz.net/-1s0-82eq1
Autorenporträt / Brachmann, Jan

Jan Brachmann

(jbm.)

wurde 1972 in Greifswald geboren, lernte dort Klavierspielen und bekam Einblicke ins Komponieren. Nach dem Abitur und dem Zivildienst ging er nach Berlin an die Humboldt-Universität, um dort Musikwissenschaft, Philosophie und Kulturwissenschaft zu studieren. Aus den Studien, die mit der Promotion endeten, gingen zwei Bücher hervor: „Ins Ungewisse hinauf … – Johannes Brahms und Max Klinger im Zwiespalt von Kunst und Kommunikation“ sowie „Kunst – Religion – Krise: Der Fall Brahms“, beide im Bärenreiter-Verlag erschienen. An den Enzyklopädien „Musik in Geschichte und Gegenwart“, „Musik-Brockhaus“, „Brockhaus Oper“ und am „Brahms-Handbuch“ (hrsg. von Wolfgang Sandberger) hat er als Autor mitgewirkt. 1999 begann er für die künstlerische Planung des Usedomer Musikfestivals zu arbeiten. Bei der „Berliner Zeitung“ fand er wenig später Gefallen am Journalismus, der ihn mittlerweile auch zu Deutschlandradio Kultur und zum Südwestrundfunk geführt hat. Von Mai 2008 an als freier Autor für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in deren Feuilleton er seit 2016 als Redakteur hauptsächlich über Musik schreibt.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Jan Brachmann

Seite 1 / 36

  • Was macht einen guten Taktstock aus? Eine Frage von Gewicht, Balance und Handkomfort.

    Besuch in Taktstock-Manufaktur : Auf Biegen und Brechen

    Daniel Barenboim, Christian Thielemann und Simone Young beziehen ihre Taktstöcke aus Markneukirchen im Vogtland: Ein Besuch in der Werkstatt von Familie Hellinger.
  • Nora Schmid, Intendantin der Oper Graz, übernimmt mit der Spielzeit 2024/2025 die Leitung der Sächsischen Staatsoper Dresden

    Dresdens Neuanfang : Nora Schmid soll Semperoper leiten

    Nora Schmid, derzeit noch Intendantin der Oper Graz, ist in Dresden keine Unbekannte. Ihre Pläne überraschen dennoch: Will Schmid die Freiheit des Gestaltens dem Dresdner Bedürfnis nach Repräsentation opfern? Oder die Semperoper kräftig umkrempeln?
  • 100 Jahre Mozartfest : Ganz, als seien nur wir gemeint

    Das Mozartfest Würzburg wird hundert Jahre alt, aber es feiert durch seine fantastische Ausstellung nicht sich selbst, sondern seine größte Inspiration – die Musik des Wolfgang Amadeus Mozart.
  • „Polizeiruf 110“ wird Fünfzig : Stell dir vor, es wäre immer 1988

    Fünfzig Jahre „Polizeiruf 110“: Die Jubiläumsfolge „An der Saale hellem Strande“ mit zwei neuen Kommissaren nimmt das DDR-Erbe ernst. Was war das eigentlich für eine Serie, damals vor der Wende? Was ist sie heute?
  • Pfingstfestspiele Salzburg : Tenorschlager für Mann und Frau

    Anna Netrebko glänzt in Salzburg als Tosca an der Seite von Jonas Kaufmann. Philippe Jaroussky zeigt sich als entschiedener Dirigent, Bruno de Sá als sensationeller Männersopran. Cecilia Bartoli beschert Salzburg eine goldene Zeit.
  • Vergnügen trifft Schönheit: Cecilia Bartoli (links) und Mélissa Petit in „Il trionfo del tempo e del disinganno“

    Pfingstfestspiele Salzburg : Diese Frau weiß, was sie tut

    Kunst ist Verwandlung und Anverwandlung. Cecilia Bartoli verteidigt diesen Zauber und diese Freiheit der Kunst bei den Pfingstfestspielen in Salzburg gegen die Zumutungen der Identitätspolitik.
  • Dantes Verse

    Dantes Verse : Die Klage der Kraniche

    Stöhnensgemeinschaft zwischen Mensch und Tier: In Dantes Hölle finden nicht einmal die Tiere ihren Frieden.
  • Thielemann in Dresden : Ohne Zukunft

    Die Verträge des Chefdirigenten Christian Thielemann und des Intendanten Peter Theiler an der Semperoper Dresden sollen 2024 enden. Die Regierung Sachsens hat eigene Pläne. Auf die jetzige Führung wirft sie damit kein gutes Licht.
  • Pianistin Janina Fialkowska : Mit wendiger Eleganz

    Von ihrem Mentor Artur Rubinstein lernte sie: Man muss Chopin wie Mozart und Mozart wie Chopin spielen. Sie tut es mit Schlagfertigkeit und Noblesse. Jetzt wird die Pianistin Janina Fialkowska siebzig Jahre alt.