https://www.faz.net/redaktion/hubert-spiegel-11104339.html
Autorenporträt / Spiegel, Hubert

Hubert Spiegel

(igl)

wurde am 11. Dezember 1962 in Essen geboren. Besuchte in der festen Überzeugung, dass sich an jedem Ort der Welt etwas lernen lasse, die Universität und studierte Germanistik, Geschichte und Soziologie in Tübingen und Freiburg. Redakteur im Feuilleton seit 1993, zunächst in der Tiefdruckbeilage „Bilder und Zeiten“, seit August 1994 im Literaturblatt, dessen Leitung er 2001 übernahm und 2008 wieder abgab. Seither als Deutschland-Korrespondent des Feuilletons mit den unterschiedlichsten Themen befasst. Lehraufträge in Marburg und Jena, Gastprofessur in Göttingen. Herausgeber der Bände „Welch ein Leben. Marcel Reich-Ranickis Erinnerungen“, „Lieber Lord Chandos. Antworten auf einen Brief“, „Mein Lieblingsbuch“, „Begegnungen mit Marcel Reich- Ranicki“ und „Kafkas Sätze“. Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2005. Verantwortlich für die 1974 von Marcel Reich-Ranicki begründete Frankfurter Anthologie.

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Hubert Spiegel

Seite 1 / 58

  • Aus der Traum vom nächsten Journalistenpreis - Szene aus dem Film „Tausend Zeilen“, der auf dem Skandal beim „Spiegel“ um Claas Relotius beruht.

    Neuer Job für Claas Relotius : Ein Fälscher für alle Fälle

    Beim „Spiegel“ hat er mit seinen zum Teil frei erfundenen Reportagen für einen Skandal gesorgt, jetzt hat eine bekannte Werbeagentur Claas Relotius angeworben. Seine Jobbeschreibung eröffnet ganz neue Spielräume.
  • Innenraum der Pariser Pfarrkirche La Madeleine

    Weihnachtsoratorium in Paris : La Madeleine

    Als in Bayreuth der erste Nachkriegs-Parsifal aufgeführt wurde, hat er sein Orchester gegründet. Das ist 71 Jahre her. Der Dirigent Paul Kuentz gastiert mit 92 Jahren in der Pariser Pfarrkirche La Madeleine.
  • Donald Trump, wie er sich sieht und liebt: Beispiele aus der neuen Kollektion.

    Trump als NFT-Sammelbild : Tausche Donald gegen Joe

    Eine Marketing-Idee aus der Mottenkiste: Donald Trump hat jetzt seine eigene Kollektion von Sammelbildchen – zum Stückpreis von 99 Dollar.
  • Clara in Marmor: vermutlich von Peter Anton Verschaffelt, um 1760/1770

    Ausstellungen im Rijksmuseum : Das einsamste Tier Europas

    Das Schicksal der armen Clara und die faszinierende Welt der krabbelnden Kreaturen: Eine Doppelausstellung im Amsterdamer Rijksmuseum über menschliche Blicke auf die Welt der Tiere und Insekten.
  • Expressionismus am Folkwang : Die Wunden, die der Kunst geschlagen wurden

    Eine Recherche zum Jubiläum, nicht nur in eigener Sache: Die Ausstellung „Expressionisten am Folkwang“ in Essen versammelt Kunstwerke, die im Nationalsozialismus geraubt und verkauft wurden – zu oft beschämenden Preisen.
  • Autor und Fotograf: Katze im Küchenfenster, 1964, aus der Serie „Etwas Licht“ von Péter Nádas

    Buchrezensionen Péter Nádas : Totentanz an der Donau

    Wer dieses Buch liest, der hört ein ganzes Dorf fluchen: „Schauergeschichten“, der neue Roman von Péter Nádas, der achtzig Jahre alt wurde, und zusammen mit dem großen Roman einen kleinen Band mit Auskünften über das eigene Schreiben veröffentlicht hat.
  • Nach dem Blutrausch: Thorben Kessler als Hamlet am Schauspielhaus Hannover

    Schauspielhaus Hannover : Blutrausch und andere Katastrophen

    Blutrausch im Staate Dänemark, ein Familienunglück ganz anderer Art in den Niederlanden: Lisa Nielebock und Stephan Kimmig inszenieren „Hamlet“ und Judith Herzbergs neuestes Stück „Rivka“ am Schauspielhaus Hannover.