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Autorenporträt / Appel, Frank-Holger (hap.)

Holger Appel

(hap.)

gehört seit Frühjahr 1995 zu den wenigen echten Frankfurtern in der Wirtschaftsredaktion. Am 9. März 1966 in der Stadt am Main geboren. Nach Abitur und Wehrdienst Banklehre in Memmingen im Allgäu. Zurück nach Frankfurt als Devisenhändler der Dresdner Bank, zwei Jahre später Wechsel zu deren Tochtergesellschaft nach Luxemburg. Dann setzte er doch noch den Wunsch des Studiums um: Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Frankfurt, der Noordelijke Hogeschool im holländischen Leeuwarden und in England an der Universität von Reading. Danach Eintritt in die F.A.Z.-Wirtschaftsredaktion. Bis Ende 2001 im Unternehmensteil besonders beschäftigt mit der Automobilindustrie. Von 2002 an verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung. 2011 Rückkehr in die Welt des Automobils, seither verantwortlicher Redakteur für „Technik und Motor“. Joseph-Ströbl-Preis 2014. Eine publizistische Frucht neben der Tagesarbeit: das Buch „Der Daimler-Chrysler-Deal“ gemeinsam mit Christoph Hein.

F.A.Z., Technik & Motor, Wirtschaft

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  • „Dilettantisches Verfahren”: Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul

    GTZ und KfW : Umbau der Entwicklungshilfe sorgt für jede Menge Ärger

    Der Bund will die Entwicklungshilfe neu organisieren, doch die Beteiligten sträuben sich: Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit will nicht von der KfW-Bank geschluckt werden. Die wiederum fürchtet ihre Zerschlagung.
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    Carlos Ghosn : Der Furchtlose

    Daß sich in ihm die Talente eines Sanierers und eines Strategen verbinden, gehört sicherlich zu seinen großen Stärken. Mit einem klassischen französischen Konzernchef hat Carlos Ghosn nur wenig gemein.
  • Familienunternehmer im besten Sinne

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    Glosse : Garantiert verloren

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    Die SPD will den Chef der staatseigenen KfW-Bank Hans Reich durch Ingrid Matthäus-Maier ersetzen. Die Personalie ist mehr als ein Machtkampf zweier Personen: Es geht um Parteiproporz. Angela Merkel muß entscheiden.
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    Ein Renault-Pilot ist Formel-1-Weltmeister, und keiner merkt's. Die Franzosen bleiben auf dem Werbemarkt untätig, in Sachen Vermarktung herrscht Chaos. In Paris regiert in Sachen Motorsport der Geheimdienst.
  • Noch ein Konzeptauto: Opel Antara

    IAA 2005 : Opel auf dem Weg aus der Dauerkrise

    General Motors Europe ist in einer merkwürdigen Situation: Die Führungsriege schielt nach neuen Jobs, doch der Betrieb scheint nicht gelähmt. Opel startet durch, und die Konkurrenz muß sich in acht nehmen - etwa vor dem neuen Antara.
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    Siegesgewiß hat Kanzler Schröder die Automesse IAA in Frankfurt eröffnet, bis mindestens 2011 wolle er als Regierungschef wiederkommen. Schröder lobte die Politik der Tarifpartner in der Automobilindustrie als vorbildlich.