https://www.faz.net/-1s0-6m05y
Helmut Mayer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Helmut Mayer

(hmay)

Geboren 1961 in Wien, wo er später Philosophie, Physik und Mathematik studierte und bei der Stadtzeitschrift „Falter“ seine ersten journalistischen Erfahrungen machte. Es folgten Jahre als freier Autor, vor allem für die Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der „Neuen Zürcher Zeitung“, sowie als Lektor für Sachbuch und Geisteswissenschaften im C. Hanser Verlag, München, dann als Wissenschaftslektor und Mitherausgeber der „Neuen Rundschau“ im S. Fischer Verlag, Frankfurt. Fertige Bücher zogen ihn letztlich aber doch mehr an als Manuskript- und Umbruchstapel. Seit 2008 ist er Redakteur im Feuilleton und mittlerweile zuständig für „Neue Sachbücher“.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Helmut Mayer

Seite 3 / 22

  • Frankreichs Kulturministerin Françoise Nyssen kündigte Anfang April den Aktionsplan an.

    Frankreich : Kunst geht in die Provinz

    Kulturelle weiße Flecken, in denen es pro 10.000 Einwohner nur eine kulturelle Institution gibt: Dagegen kämpft nun ein Aktionsplan in Frankreich, der vorsieht, Kunst leihweise in die Provinz zu verfrachten.
  • Mächtige Rechner, doch Papier und zuschaltbare Experten im Hintergrund waren nicht minder wichtig: das Mission Control Center in Houston 1968 beim Flug von Apollo 8, an dem David Gugerli die Synchronisierung von Computer und Welt vorführt, deren Emblem das von den Astronauten aufgenommene und rechts eingespielte Bild der Erde ist.

    Geschichte des Computers : Als die Welt neu formatiert wurde

    Vom Prozessor zum Netzwerk zum PC: David Gugerli zeichnet nach, wie die Computer sich unersetzlich machten, und erzählt unter anderem, warum die Franzosen ein eigenes Wort dafür bekamen.
  • Für Raoul Schrott der Grundriss des Heiligen in seiner größtmöglichen Reinheit: Besucher des Holocaust-Mahnmals in Berlin im Stelenfeld

    Opfergeschichten : Die Götter sind so schrecklich

    Der Dichter, Romancier und Literaturwissenschaftler Raoul Schrott widmet sich in einem neuen Essayband auf etwas verstiegene Weise dem Heiligen.
  • Art brut in Paris : Bloß nichts Etabliertes!

    Originell und schräg genug? Zwei Ausstellungen in Paris zeigen frühe Beispiele der Art brut. Die Sammlungen, die in psychatrischen Einrichtungen entstanden sind, ergründen auch die Verbindung zwischen Geisteskrankheit und künstlerischem Ausdruck.
  • Der französische Schrifsteller und Arzt Louis-Ferdinand Celine

    Céline-Neuauflage : Sein Gift war echt

    Nach über siebzig Jahren sollen Louis-Ferdinand Célines antisemitische Pamphlete in einer neuen Ausgabe beim Pariser Verlagshaus Gallimard erscheinen. Es regt sich Widerstand.
  • Hat eine abenteuerliche Reise hinter sich: “Hundertzwanzig Tage von Sodom“, das Originalmanuskript vom Marquis de Sade.

    Marquis de Sade wird Kulturgut : Die Rolle bleibt!

    Über Jahrhunderte wechselte das Manuskript seinen Besitzer, jetzt hat der französische Staat es weiteren Versteigerungen entzogen. De Sades „Hundertzwanzig Tage von Sodom“ werden nationales Kulturgut.