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Helmut Mayer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Helmut Mayer

(hmay)

Geboren 1961 in Wien, wo er später Philosophie, Physik und Mathematik studierte und bei der Stadtzeitschrift „Falter“ seine ersten journalistischen Erfahrungen machte. Es folgten Jahre als freier Autor, vor allem für die Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der „Neuen Zürcher Zeitung“, sowie als Lektor für Sachbuch und Geisteswissenschaften im C. Hanser Verlag, München, dann als Wissenschaftslektor und Mitherausgeber der „Neuen Rundschau“ im S. Fischer Verlag, Frankfurt. Fertige Bücher zogen ihn letztlich aber doch mehr an als Manuskript- und Umbruchstapel. Seit 2008 ist er Redakteur im Feuilleton und mittlerweile zuständig für „Neue Sachbücher“.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Helmut Mayer

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  • Michel Foucault (1926 - 1984) auf einer undatierten Aufnahme.

    Ein „Fall Foucault“? : Totengericht

    Ein Vorwurf macht die Runde, dass der Philosoph Michel Foucault Ende der sechziger Jahre in Tunesien Kindesmissbrauch begangen habe. Erhärten ließ er sich nicht. Aber Verdachtsmomente werden gewogen.
  • Atheistischer Slogan als frohe Botschaft: Richard Dawkins Anfang 2009 als Unterstützer einer Aktion, die Busse und Werbeflächen im Londoner Underground nutzte.

    Richard Dawkins wird achtzig : Vom Gen zum Mem zum Tweet

    Ein Aufklärer, der seine bevorzugte Art des Unheils gefunden hat: Der englische Evolutionsbiologe und Wissenschaftsprediger Richard Dawkins wird achtzig.
  • Nicht der einzige Promi im Charlottenburger Studio: Schriftsteller Karl Kraus ließ sich von Charlotte Joël fotografieren.

    Fotografien von Charlotte Joël : Beim Bahnhof Zoo

    Vor ihrer Kamera posierten (zukünftige) Berühmtheiten wie Karl Kraus und Marlene Dietrich, Martin Buber und Walter Benjamin: Ein Katalog sammelt die Fotografien von Charlotte Joël.
  • „Mit dem Wort des Antizipierens des Schreckens glaube ich nun wirklich etwas sehr Zentrales berührt zu haben“: Theodor W. Adorno (links daneben: Heinrich Böll) beim Hessischen Rundfunk, 1968.

    Adorno über Rechtsradikalismus : Die Kraft der Vernunft

    Überraschender Neuzugang auf den Bestsellerlisten: Mehr als fünfzig Jahre nach seinem mündlichen Vortrag erscheint ein Text Theodor W. Adornos über Rechtsradikalismus.
  • Wo Michelangelo Antonioni fünf Jahre zuvor sein Love-in gedreht hatte: Michel Foucault (links) mit Michael Stoneman 1975 am Zabriskie Point im Death Valley

    Buch über Michel Foucault : Likör, Musik und Wüstennacht

    Mit einem berühmten Pariser Philosophen, vorbereiteten Dosen LSD und Stockhausen aus dem Kassettenrecorder im Death Valley: Simeon Wades Bericht über Tage mit Foucault im Frühsommer 1975 in Kalifornien.
  • Seit drei Jahren auch unter den „Unsterblichen“ der Académie française: Alain Finkielkraut

    Alain Finkielkraut wird 70 : Im Clinch mit dem Zeitgeist

    Einsprüche gegen gängig gewordene Vorstellungen gehören für ihn zur Pflicht des Philosophen und Intellektuellen. Und sie dürfen auch scharf ausfallen. Zum Siebzigsten von Alain Finkielkraut.
  • Edward O. Wilsons Lebenswerk : Kribbeln, krabbeln, kooperieren

    Vom Sozialleben der Ameisen zur Entschlüsselung der menschlichen Natur: Dass sich der Begriff „Biodiversität“ durchgesetzt hat, ist nicht zuletzt dem Biologen Edward O. Wilson zu verdanken. Jetzt wird er 90 Jahre alt.
  • Michel Serres, 1930 bis 2019

    Zum Tod von Michel Serres : Der Philosoph als Bote

    Ein Philosoph nach seinem Bild hatte viel zu wissen und in Fühlung mit den Wissenschaften zu sein. So wurde Michel Serres, der am Samstag verstarb, zum Meister der Übergänge und Verbindungen.