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Helmut Mayer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Helmut Mayer

(hmay)

Geboren 1961 in Wien, wo er später Philosophie, Physik und Mathematik studierte und bei der Stadtzeitschrift „Falter“ seine ersten journalistischen Erfahrungen machte. Es folgten Jahre als freier Autor, vor allem für die Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der „Neuen Zürcher Zeitung“, sowie als Lektor für Sachbuch und Geisteswissenschaften im C. Hanser Verlag, München, dann als Wissenschaftslektor und Mitherausgeber der „Neuen Rundschau“ im S. Fischer Verlag, Frankfurt. Fertige Bücher zogen ihn letztlich aber doch mehr an als Manuskript- und Umbruchstapel. Seit 2008 ist er Redakteur im Feuilleton und mittlerweile zuständig für „Neue Sachbücher“.

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Helmut Mayer

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  • Im Niemandsland zwischen Belleville und La Villette, das Baron Haussmann aufgewertet sehen wollte: Der Monopteros auf dem künstlichen Felsen in den Buttes-Chaumont

    Umbau von Paris : Eine Stadt wird umgekrempelt

    Schnitte durch die Metropole: Esther da Costa Meyer legt eine exzellente Darstellung über den Umbaus von Paris unter Napoleon III. vor.
  • Sieht fast psychedelisch aus, hat aber ganz andere chemische Interventionen zu bieten: Blauer Schlafmohn (Papaver somniferum) mit reifender Samenkapsel

    Psychoaktive Pflanzen : Neugierig, wie sich so ein Trip wohl anfühlt

    Michael Pollan erzählt von psychoaktiven Pflanzen, die es zu großen Auftritten in unserer Kulturgeschichte brachten. Dabei geht es auch um die Unaufrichtigkeit einer Drogenpolitik, die erst in den vergangenen Jahren teilweise korrigiert wurde.
  • Ein berühmter Film, der nicht zustande kam: Federico Fellini mit Marcello Mastroianni auf dem Set von „Il fantastico viaggio di G. Mastorna“

    Endlose Kunst : Manchmal scheiterte alles am Größenwahn

    Von Schubert über Hitchcock bis zu Bruce Lee: Thomas von Steinaecker hat ein facettenreiches und kurzweiliges Buch über nicht zu Ende gebrachte Kunstwerke geschrieben.
  • Das wirkliche Außerhalb beginnt beim Mond und besteht erst recht, wo die Gestirne ihre scheinbaren Bahnen ziehen: Ein Bewohner der kritischen Zone vor dem Hintergrund des Nachthimmels.

    Lektionen aus dem Lockdown : Ökologie ist nicht grün

    Es muss ohne „Natur“ und „Umwelt“ gehen: Bruno Latour nutzt wertvolle Lektionen aus dem Lockdown, um eine ganz neue Kartographie unserer Weltverhältnisse einzuüben.
  • Aus der Kunstwelt : Vermischtes

    Hybrid ist die Zukunft: Die amerikanische Philosophin Donna Haraway setzt sich in einem deutschen Ranking bedeutender Akteure der Kunstwelt an die Spitze.
  • Monique Lévi-Strauss auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1990

    Monique Lévi-Strauss : Durch das Deutschland der Kriegsjahre

    Wie man mit wenigen Zügen genau vergegenwärtigter Szenen einen lebendigen Eindruck erzeugt: Monique Lévi-Strauss, Witwe des weltberühmten Ethnologen, erinnert sich an die außergewöhnliche Geschichte ihrer Jugendjahre.
  • Für Ihre „Autobiographie der ethnographischen Forschung“ erhielt Heike Behrend im März 2021 den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essay.

    Ethnographische Autobiographie : Im fremden Spiegelbild

    Von Kannibalen hat nicht nur der Westen unruhig geträumt: Heike Behrend gewinnt aus einem Rückblick auf die Irrungen und Wirrungen ihrer Feldforschungen in Afrika eine autobiographische Erzählung besonderer Art.