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Autorenporträt / Staun, Harald

Harald Staun

(stau)

wurde am 3. Februar 1970 in München geboren. Nach dem Abitur in München 1989 volontierte er in der Burda-Journalistenschule, anschließend studierte er in München Politikwissenschaften, Amerikanische Kulturgeschichte und Komparatistik. Während des Studiums und danach freie Mitarbeit für verschiedene Magazine und Zeitungen, unter anderen das Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung“. Seit Juli 2001 freier Autor für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Seit Mai 2007 betreut er als fester Redakteur die Medienseite der Sonntagszeitung.

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Harald Staun

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  • „King of Stonks“ : Getriebene Charaktere

    Eine deutsche Serie, auf amerikanischem Niveau produziert? Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann von der Bildundtonfabrik zeigen, wie das geht. Zum Beispiel mit der Wirecard-Story „King of Stonks“.
  • Serie „Stranger Things“ : Wie man ein Universum erschafft

    Ein bisschen Highschool-Drama, ein bisschen Weltverschwörung: Die Netflix-Serie „Stranger Things“ geht weiter. Längst hat sie sich vom nerdigen Nischenprojekt zu einem eigenen erzählerischen Kosmos entwickelt.
  • Kolumne F.A.S. : Die lieben Kollegen

    Der Süddeutschen Zeitung wurde ein „Effizienzprogramm“ verordnet; jetzt haben mehrere wichtige Redakteure das Blatt verlassen.
  • Sibylle Berg 2018 auf der re:publica

    „RCE“ von Sibylle Berg : Abfuck für alle

    Die Schriftstellerin und Dramatikerin Sibylle Berg setzt in „RCE“ ihre Trilogie über den real existierenden Horror fort und spielt dabei mit den Mitteln der Verschwörungserzählung. Ist das noch Literatur oder Empörungsjournalismus?
  • Neue Streaming-Serien : Magie und Trauma

    David Simon kehrt nach Baltimore zurück, Adam McKay trickst wie Magic Johnson und Elisabeth Moss reist durch die Zeit und alle Genres. Die neuen Serien „We Own This City“, „Winning Time“ und „Shining Girls“.
  • Medien in Afghanistan : Die letzten Stunden des unabhängigen Journalismus

    Bis vor wenigen Wochen war die Lage der Medien in Afghanistan schrecklich, aber noch halbwegs berechenbar. Nun greifen die Taliban durch. Mit Verboten, Verhaftungen und Entlassungen. Aber ihre Politik wirkt widersprüchlich.
  • Zwei Moderatoren des Fernsehsenders Ukraine 24.

    Gespenstisch nah : Wie sieht der Krieg im ukrainischen Fernsehen aus?

    Jedes Programmschema ist nun aufgegeben: Im Internet sendet der Nachrichtensender Ukraine 24 mit englischer Live-Synchronisation. Man sieht Durchhaltevideos, Reportagen – und sogar den einen oder anderen Witz.
  • Die Apathie auf den Punkt gebracht: Nach dem Applaus für die tapferen Ukrainer geht die deutsche Politik zur Tagesordnung über.

    Politik der Hilflosigkeit : Das große Zaudern

    Die Zaghaftigkeit der deutschen Politik ist ein Egoismus, der sich als Klugheit nur tarnt. Ein Nationalismus, der zwar auf Fahnen verzichtet – aber sich nicht weniger auf die vermeintlich eigenen Belange konzentriert.
  • Albanische Schülerinnen salutieren 1987 in Tirana vor dem Denkmal von Qemal Stafa.

    Aufwachsen in einer Diktatur : Wenn sich das Leben in zwei Hälften teilt

    Als im Sommer 1990 der Zerfall des Ostblocks Albanien erreichte, brach für Lea Ypi eine Welt zusammen. In ihrem Buch „Frei“ beschreibt die Philosophin den radikalen Wandel und erklärt, warum Freiheit sich nicht in Ideen denken lässt.