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Autorenporträt / Thomas, Gina (G.T.)

Gina Thomas

(G.T.)

wurde am 15. Oktober 1957 in Düsseldorf als Tochter eines deutschen Vaters und einer englischen Mutter geboren. Englische Schulausbildung; anschließend Studium der Geschichte und der Kunstgeschichte an der Londoner Universität. Nach dem Studium Hospitanz bei der „Zeit“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Fünf Jahre lang Mitglied der politischen Nachrichtenredaktion. Seit 1986 berichtet sie für das Feuilleton aus Großbritannien.

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Gina Thomas

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  • Semyon Bychkov 70 : Inspiration ist die Folge von Arbeit

    Akribisches Partiturstudium zeichnet ihn ebenso aus wie humanitäre Empfindsamkeit. In London und Sankt Petersburg schätzt man ihn genauso wie in Paris und Bayreuth. Heute wird der Dirigent Semyon Bychkov siebzig Jahre alt.
  • Giorgi Manoshvili als Calibano in Fromental Halévys „La Tempesta“ nach Shakespeare.

    Opernfestival Wexford : Wer den Schwan von Avon kocht

    Die Raritäten beim irischen Opernfestival Wexford lohnen sich: Fromental Halévy vertont Shakespeare, Antonín Dvořák feiert die Kreuzritter, und Félicien David taucht in indische Märchen ab.
  • Stärker wollte sie für Schottland kämpfen, jetzt zeigte sich, wer die wirkliche Stärke besitzt: die Erste Ministerin Nicola Sturgeon.

    Gericht verbietet Referendum : Wie man die Schotten zu Opfern macht

    Ein Urteil des höchsten britischen Gerichts untersagt Schottland, ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum im Alleingang abzuhalten. Der juristisch unterlegenen Nicola Sturgeon mag das sogar recht sein.
  • Studenten ködern, indem man sich progressiv gibt? Das King’s College der Universität Cambridge.

    Gender-Deutsch in England : They macht sich selbst their Haare

    Die Universität Cambridge empfiehlt ihren Deutsch-Studenten, „gender- und nichtbinär-inklusive“ Anreden zu verwenden. Was dabei herauskommt, ist eine groteske Form von Filser-Englisch.
  • Britische Kulturpolitik : Eine Oper weniger

    In Großbritannien finden große Umschichtungen der Kultursubventionen statt. Für die Englisch National Opera in London bedeutet dies das Ende.
  • Die Dramatikerin Caryl Churchill während einer Probe, 2014

    Antisemitismus in England : Theater gegen den linken Judenhass

    Das Royal Court Theatre bringt ein Stück auf die Bühne, das den Antisemitismus der Linken aufspießt. Die umstrittene Dramatikerin und BDS-Unterstützerin Caryl Churchill ist empört. Doch die Aufführung liegt richtig.