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Autorenporträt / Thomas, Gina (G.T.)

Gina Thomas

Korrespondent/in (G.T.)

wurde am 15. Oktober 1957 in Düsseldorf als Tochter eines deutschen Vaters und einer englischen Mutter geboren. Englische Schulausbildung; anschließend Studium der Geschichte und der Kunstgeschichte an der Londoner Universität. Nach dem Studium Hospitanz bei der „Zeit“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Fünf Jahre lang Mitglied der politischen Nachrichtenredaktion. Seit 1986 berichtet sie für das Feuilleton aus Großbritannien.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Gina Thomas

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  • Gedankenblitz: Verbindungsglied zwischen den Ausstellungsteilen zur Schoa und zum Zweiten Weltkrieg im Imperial War Museum ist eine deutsche V1-Rakete.

    Neukonzeption des Kriegsmuseums : Im Banne des privaten Details

    3500 Objekten auf einer Fläche von mehr als 3000 Quadratmetern: Das Imperial War Museum in London ist neu konzipiert worden. Einzelschicksale aus aller Welt stehen im Zentrum der Darstellung des Kriegs als auch des Holocausts.
  • Blumenmuster, soweit das Auge reicht: eine historisierte Tapete, wie man sie im englischen Fernsehen häufiger an den Wänden sieht.

    Englische Innenarchitektur : Tapetenwechsel

    Wann und wo auch immer englisches Fernsehen zurück ins viktorianische Zeitalter schaut - an den Wänden klebt immer die gleiche Tapete. Dahinter steckt ein Missverständnis. Wir klären es auf.
  • Geordneter Taumel: Nicolas Poussins „Der Triumph des Pan“, 1636. Öl auf Leinwand, 135,9 x 146 cm.

    Maler Nicolas Poussin : Der Hirtengott wird abgekühlt

    Die Vergänglichkeit und die Vergeblichkeit aller Dinge: Die National Gallery zeigt, was der französische Barock-Maler Nicolas Poussin im Tanz sah.
  • David Amess am 13. Juni 2015 in Villepinte bei Paris

    David Amess im Porträt : Ein echter „East End boy“

    David Amess hat sich hochgearbeitet: vom Londoner Arbeiterviertel bis ins Parlament. Er suchte immer den direkten Kontakt zu seinen Wählern. Dass er ausgerechnet bei einer Bürgersprechstunde ermordet wurde, erschüttert viele Briten.
  • Zusammengesetztes Selbst: Die Collagen auf Leinwand von Deborah Roberts, hier „The duty of disobedience“ von 2020,183 mal 254 Zentimeter, hat die Stephen Friedman Gallery für 125.000 bis 150.000 Dollar verkauft.

    Kunstmessen Frieze in London : Diverser, weiblicher, ökologischer

    Die Messen Frieze und Frieze Masters sind zurück, gezeichnet von der Pandemie und mit neuem Optimismus. Bei den Zeitgenossen war im Lockdown Zeit für malerische Introspektion. Und asiatische Händler zeigen mehr Präsenz denn je.
  • Von wegen „Multi Buy“: eine letzte Dose Dr Pepper

    Lebensmittelkrise in England : Ein Schritt zurück ins Gestern

    Hamsterkäufe und kaum Benzin: In England herrscht Knappheit wie in den 70er Jahren. Ein Blick in die Supermärkte, Restaurants und Tankstellen gleicht einem Schweizer Emmentaler. In der Krise muss sich eine ganze Gesellschaft neu aufstellen.
  • Sally Rooney im Jahr 2018 bei der Präsentation der deutschen Übersetzung ihres neuen Romans „Schöne Welt, wo bist du“.

    Sally Rooney unterstützt BDS : Zu Lasten ihrer Leser

    Sally Rooney verweigert ihrem israelischen Verlag die Übersetzungsrechte an ihrem neuen Buch. Die Autorin folgt der BDS-Bewegung und spricht von „Apartheid“.
  • Machtbewusst und souverän noch unter größtem Druck: Ben Miles als Thomas Cromwell im Londoner Gielgud Theatre.

    Cromwell auf der Bühne : Im eisigen Käfig der Macht

    Mit „Spiegel und Licht“, von Hilary Mantel selbst für die Bühne adaptiert, beschließt die Royal Shakespeare Company in London die Trilogie um Aufstieg und Fall Thomas Cromwells.
  • Ein Bär und seine Brücke: Szene aus dem Film „Christopher Robin“ von 2018.

    Die Brücke von Pu der Bär : Unentbärlich

    Großbritannien fürchtet den Verlust der berühmtesten Brücke der Literaturgeschichte: Auf einer Auktion werden Holzteile jenes Bauwerks angeboten, das A. A. Milne in „Pu der Bär“ beschrieben hat.
  • Vor achtzig Jahren wurde die Kathedrale von Coventry durch die Bomben der deutschen Luftwaffe zerstört. Nach dem Krieg wurden die Überreste der Kirche im Geist der Versöhnungerhalten und um einen Neubau ergänzt.

    Britische Kulturhauptstadt : Ein architektonisches Wunderwerk

    Coventry ist britische Kulturhauptstadt. Das damit verbundene Programm setzt auf soziale Teilhabe, doch es verblasst gegen das architektonische Wunderwerk der Kathedrale.