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Autorenporträt / Gnauck, Gerhard

Gerhard Gnauck

(gna.)

wurde 1964 als Kind einer deutsch-polnischen Familie in Warschau geboren. Schulbesuch in Wiesbaden und Mainz. Über die Menschenrechtsarbeit kam er mit „dem Osten“ in Berührung. Osteuropäische Geschichte, Politikwissenschaft und Slawistik waren die Fächer seines Studiums in Mainz und an der FU Berlin. Zu Hospitanzen ging er in der Perestrojka-Zeit zu „Moskau News“ und zur F.A.Z. Promotion bei Gesine Schwan über die neuen Parteien im Russland der Jelzin-Zeit. Trat 1995 in die F.A.Z.-Nachrichtenredaktion ein. 1999 ließ er sich von der „Welt“ als Korrespondent nach Polen schicken, von wo er auch die Ukraine und das Baltikum beobachtete und mit einem Auge nach Russland hinüberschaute. Nebenbei Autor des Feuilletons der „NZZ“. Schrieb 2004 „Syrena auf dem Königsweg“, ein Porträt der Polen und ihrer Hauptstadt, und 2009 eine Biographie Marcel Reich-Ranickis, die in Deutschland („Wolke und Weide“) und in Polen erschien. 2018 folgte das Buch „Polen verstehen“. Im selben Jahr Rückkehr zur F.A.Z. als politischer Korrespondent in Warschau für Polen, die Ukraine, Estland, Lettland, Litauen.

Politik

Aktuelle Beiträge von Gerhard Gnauck

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  • „Durch menschliche Aktivitäten verursachte Umweltkatastrophe“: Bundesumweltministerin Steffi Lemke setzt andere Akzente als die polnische Seite.

    Deutschland und Polen : Uneinigkeit über Fischsterben

    Warschau bezeichnet von Berlin abgelehnte Baumaßnahmen an der Oder als Wiederherstellung von natürlichem Abfluss. Für Umweltministerin Lemke stehen sie „einer erfolgreichen Regeneration entgegen“.
  • Ein ukrainischer Soldat schaut nahe der Stadt Lyman aus einem Panzer.

    Vorrücken der Ukrainer : Eingekreistes Lyman wird zur „Todesfalle“

    Die Stadt Lyman im Gebiet Donezk ist nur noch durch einen schmalen Korridor mit dem übrigen russisch besetzen Gebiet verbunden. Der ukrainische Präsident Selenskyj begründet den Beitrittswunsch zur NATO.
  • Angeblich breite Unterstützung: Der Luhansker Separatistenführer Leonid Pasetschnik bei der Verkündung von „Ergebnissen“ des Referendums

    Nach Scheinreferenden : Russische Besatzer bitten Putin um Anschluss

    Anführer der russischen Besatzer erklären, sie hätten sich an den russischen Präsidenten Putin gewandt. Während Moskau einen Fahrplan für die Annexionen skizziert, kündigt die Ukraine an, weiterzukämpfen.
  • Franciszek Pieczka

    Franciszek Pieczka gestorben : Petrus aus Oberschlesien

    Soldat, Streikführer, Petrus: Die Figuren, die Franciszek Pieczka verkörpert hat, sind in die polnische Filmgeschichte eingegangen. Jetzt ist der Schauspieler gestorben.
  • In der ukrainischen Stadt Luhansk läuft das „Referendum“ über den Beitritt zu Russland.

    „Referenden“ über Beitritt : Abstimmen unter Soldatenaugen

    Die Besatzer in der Ukraine hatten internationale „Beobachter“ zu ihren „Referenden“ eingeladen. Für einen von ihnen soll die Teilnahme jetzt Konsequenzen haben.
  • Eine Freiwillige verteilt eine Kampagnenzeitung zum „Referendum“ über den Anschluss an Russland am 22. September in Luhansk.

    Krieg in der Ukraine : Das russische Drehbuch für die „Referenden“

    Kremlsprecher Peskow rechnet mit einer schnellen Aufnahme der Gebiete in die Russische Föderation, so die Voten positiv ausfallen. Nicht alle von ihnen scheinen für Russlands Machthaber gleich bedeutsam zu sein.
  • Hilfe in der Halle: Wo früher in Borodjanka Schüler turnten, lagern nun Lebensmittelrationen.

    Container zwischen Trümmern : Borodjanka ist kaputt, aber lebendig

    In dem kleinen Städtchen nahe Butscha und Irpin ist kaum ein Haus unbeschädigt. Abhilfe kommt aus Polen. Ein „Moduldorf“ bietet mehr als 300 Menschen eine vorübergehende Bleibe.
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