https://www.faz.net/-1s0-6mf2z
Ewald Hetrodt - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Ewald Hetrodt

Korrespondent/in (htr.)

wird 1963 in einer entlegenen münsterländischen Bauernschaft geboren. Seine in der „Dülmener Zeitung“ veröffentlichten Artikel bekommt der Oberstufenschüler immer erst nachmittags zu Gesicht – wenn der Landzusteller der Deutschen Bundespost eintrifft. Der Studienort soll näher am Geschehen sein: Bonn, Politische Wissenschaften. In den Semesterferien bietet sich die Gelegenheit für Praktika, darunter ein besonders lehrreiches bei der „Bild“-Zeitung. 1986/87 Ausflug an das Institut des Hautes Études Européennes de Strasbourg. Sowohl die Magisterarbeit als auch die Dissertation beschäftigen sich mit der Gesetzgebung im deutschen Regierungssystem. Während der Promotion ist der Bundestag allerdings nicht nur Forschungsobjekt, sondern auch Arbeitgeber. 1995 Wechsel zu der von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebenen Zeitschrift „Die Politische Meinung“. Als sich 1999 die politische Szene in Bonn auflöst, lockt ein Angebot aus der Stadt der Paulskirche: Blattmacher im Regionalteil der F.A.Z. 2005 Umzug nach Aschaffenburg. Als Korrespondent berichtet Hetrodt über den bayerischen Teil des Rhein-Main-Gebiets. Nachdem er in rascher Folge drei Ministerpräsidenten begegnet ist und viel über das Verhältnis zwischen unterfränkischer Provinz und oberbayerischer Kapitale gelernt hat, kehrt er 2009 nach Hessen zurück. Neun Jahre lang beobachtet er das Geschehen in der Stadt Wiesbaden. Dann übernimmt er als Parlamentskorrespondent die Berichterstattung über die Landespolitik.

F.A.Z., Rhein-Main-Zeitung

Aktuelle Beiträge von Ewald Hetrodt

Seite 96 / 98

  • Leitfigur: Theo Merkel mit Hund vorneweg

    Schafhaltung : Das Blöken der Lämmer

    Seit drei Jahrzehnten ist Theo Merkel mit Gefolge unterwegs: 500 Tiere zählt die Herde des Schäfers, der Scherze über die angebliche Dummheit seiner Tiere gar nicht mag.
  • Ausflugslokal und Streitobjekt: die Hohe Wart im Spessart

    Aschaffenburg : Ringen um die Hohe Wart

    Die kleine Ausflugsschänke Hohe Wart liegt tief im Spessart zwischen Leidersbach und Heimbuchenthal in einer Art Niemandsland. Drei Kommunen wollen sich das Fleckchen nun einverleiben.
  • Lucas Cranach, „Mondsichelmadonna”, 1520

    Cranach-Ausstellung : Kunst, Kardinäle und Kirchengeschichte

    Unter dem Motto „Cranach im Exil“ werden in Aschaffenburg bis Anfang Juni 150 Exponate, darunter 70 Tafelgemälde gezeigt. Sie sollen ein lebendiges Bild vom Zeitalter der Reformation vermitteln.
  • Kontrolle auf der A 3

    Kriminalität : Endstation A 3

    Sie haben scharfe Augen und ein schnelles Auto. Im Spessart setzen Fahnder in Zivil sich auf die Spur von Drogenkurieren und Autodieben.
  • Thomas Goppel

    Aschaffenburg : Sprungbrett für die Staatskanzlei

    Sollte Stoiber nicht mehr antreten, wäre der gebürtige Aschaffenburger Thomas Goppel vielleicht ein Kompromisskandidat. Schon sein Vater war Ministerpräsident.
  • Hat im Zweifel gegen ihren Mitarbeiter entschieden: Atommüllfirma Nukem

    Nukem : War es wirklich Bestechung?

    Ein Projektleiter des deutschen Atommüll-Entsorgers Nukem ist entlassen worden, weil er versucht haben soll, den Direktor des Kraftwerks Tschernobyl zu bestechen. Mittlerweile gibt es aber Zweifel an den Vorwürfen.
  • Die Brücke bei Waldaschaff soll um 300 Meter nach hinten verlegt werden

    Verkehr : Sechs Spuren durch den Spessart

    Auf der Autobahn 3 ist noch kein Ende der Staus in Sicht. Auch wenn der sechsspurige Ausbau der A3 bei Aschaffenburg 2009 beendet werden sollte, wird im Jahr 2008 schon die nächste Baustelle eröffnet.
  • Aschaffenburg : Mehrheit für Neubau des Bahnhofs

    Aschaffenburg soll einen neuen Bahnhof erhalten. Im Idealfall könnte das Gebäude Ende 2009 fertig sein. Der Stadtrat hat an den Details der Pläne von Bahn und Investor aber noch einiges auszusetzen.