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Autorenporträt / Dath, Dietmar

Dietmar Dath

(dda.)

Geboren am 3. April 1970 in Rheinfelden, aufgewachsen in Schopfheim im Wiesental, Abitur in Freiburg. Nach dem Zivildienst natur- und geisteswissenschaftliches Studium in Freiburg, ab 1990 journalistische, essayistische, literarische und satirische Beiträge in deutsch- und englischsprachigen Zeitungen und Zeitschriften zu Themen der Wissenschaftskritik, Popkultur und Gesellschaft. Außerdem Übersetzungen aus dem Englischen. Von 1998 bis 2001 verantwortlicher Redakteur des Kölner Magazins für Popkultur „Spex“. Von August 2001 bis Ende 2007 Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit Schwerpunkten Wissenschaftskultur, elektronische Lebensaspekte, Science-Fiction und Verwandtes, danach freier Autor bis zur Rückkehr ins Feuilleton im September 2011. Verheiratet.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Dietmar Dath

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  • Politikerin Kamala Harris : Ist das militant liberal?

    Die amerikanische Senatorin Kamala Harris vertritt sowohl soziale Reformideen wie Elemente sogenannter „Identitätspolitik“. An ihr lässt sich zeigen, warum dieses Etikett nicht nur in ihrem Land so hart umkämpft ist.
  • Dieses Bose-Einstein-Kondensat wurde im All erzeugt. Wenn das möglich ist, wieso dann nicht auch eine „andere Welt“?

    Utopien wagen : Kreativkälte

    Menschen haben schon so einiges erfunden, das für ihre Artgenossen schwer zu begreifen ist. Warum bewegen wir uns bei einer besseren „anderen Welt“ so sehr in der Vorstellung und machen sie nicht einfach?
  • „Da 5 Bloods“ bei Netflix : Rache, Recht und Beute

    Not und Unrecht hängen zusammen: Spike Lees drastischer Film „Da 5 Bloods“ erzählt vom Vietnam-Krieg – und zugleich von den Gesellschaftsbeben der amerikanischen Gegenwart.
  • Lasst uns nicht mehr streiten! Demonstrantin in Minneapolis an der Schmerzgrenze

    Gebietskämpfe der Stadtpolitik : Terror und Territorium

    Von Ausgangsbeschränkungen mit Epidemiebegründung bis zu Straßenprotesten gegen Polizeigewalt ist der Revierkampf mitten in einer scheinbar auf Ortlosigkeit gegründeten, elektronisch virtualisierten Weltgesellschaft in die Alltagspolitik eingebrochen.
  • Gutaussehende Besserverdiener (Colin Firth, Meryl Streep)  reden über Moral: Aber vielleicht wird bei den nächsten Oscars ja alles anders.

    Die Kino-Lücke und der Oscar : Stream, Preise und Moral

    Filme, die für den Oscar in Frage kommen, müssen im Kino gelaufen sein – diese Regel galt bis jetzt uneingeschränkt, aber in einem Jahr mit Kinovorführungs-Lücke lässt sich das nicht durchhalten.
  • Wer von diesen dreien wäre gerade lieber nicht im Fernsehen? Donald Trump (rechts), sein Seuchenfachmann Anthony Fauci (eingekeilt) und Mike Pence (links)

    Wissenschaft im Fernsehen : Flacher Schirm, tiefe Einsichten

    Wenn Wissenschaft zur politischen und sozialen Überlebensfrage wird, müssen Fernsehen und andere Medien des bewegten Bildes viel Vermittlungsarbeit leisten. Aber können sie das überhaupt?
  • Ist eine Situation der allgemeinen Gesundheit und Wohlfahrt zuträglich, bei der man morgens um sechs beim Spazierengehen von einem rauchenden, telefonierenden Jogger mit Kinderwagen umgefahren wird, an dem ein keuchender Hund festgebunden ist?

    Logik der Forschung : Erst raten, dann testen

    Wer nicht vergleichen und unterscheiden mag, findet auch nichts heraus. Über den Erkenntnisgewinn eines Spaziergangs am frühen Morgen.
  • Die Ordnung der Bücher im Regal ist noch komplexer als die Struktur des Modells, das man anfassen kann: John Horton Conway 1993 am Arbeitsplatz .

    Mathematiker John Conway : Ein munterer Monsterjäger

    Ihn interessierte alles, von der Weitergabe genetischer Information über Spiele und Computer bis zum Ungeheuerlichen: Zum Tod des britischen Mathematikers John Horton Conway.