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Christian Geyer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Christian Geyer-Hindemith

(gey)

Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik in Bonn und Köln. Nach dem Examen volontierte er bei der Zeitung „Die Welt“ und war anschließend als Redakteur für deren Hochschulseite tätig. Seit 1992 Feuilletonredakteur bei der F.A.Z., zunächst in der Beilage „Geisteswissenschaften“, dann langjährig für das Ressort „Neue Sachbücher“ zuständig. Im Kadmos Kulturverlag gibt er den Text von Niklas Luhmann „Die Knappheit der Zeit und die Vordringlichkeit des Befristeten“ neu heraus und befasst sich im selben Band mit spätmodernen Formen der Kontingenz-Thematik. Herausgeber der Suhrkamp-Bände „Biopolitik. Die Positionen“ sowie „Hirnforschung und Willensfreiheit. Zur Deutung der neuesten Experimente“.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Christian Geyer-Hindemith

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  • Innenansicht des Kölner Doms

    Visitation in Köln : Wird jetzt alles gut?

    Alle versprechen sich viel von der vatikanisch bestellten Visitation des Kölner Erzbistums. Warum eigentlich? Solange der Papst das Recht nicht anwendet, das er sich gibt, ist Optimismus verfrüht.
  • Am 12. November 2020, seinem 80. Geburtstag, verkündet Jürgen Todenhöfer vor dem Brandenburger Tor die Gründung der Partei „Team Todenhöfer“

    Team Todenhöfer : Selbstdarsteller – na und?

    Ein neuer Kanzlerkandidat: Jürgen Todenhöfer, Gründer der Jungfühlpartei „Team Todenhöfer“, setzt auf den künstlerischen Rang des Politischen.
  • „Explora“ lautet der Schriftzug an dem Gebäude im Frankfurter Nordend, vor dem es eine kontrollierte Bombenexplosion gab.

    Frankfurter Bombenalarm : Der große Knall

    Wofür ein Blindgänger die Augen öffnet: Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg hielt das Frankfurter Nordend in Atem. Was nimmt man vor der Evakuierung als Allernötigstes mit?
  • Hier ist Gutsein: Nur eine Kleinigkeit stört den Frieden im Berlin-Neuköllner Comenius-Garten

    Im Comenius-Garten : So geht Beisichsein

    Etwas unfassbar Unversehrtes macht die Magie dieses Ortes aus: Der Berlin-Neuköllner Comenius-Garten lässt unsere Wirklichkeit als surreal erscheinen.
  • Leiberfahrungen, für Hermann Schmitz das Salz in der Suppe

    Hermann Schmitz gestorben : Die Säfte unter der Haut

    Mit großer Geste Verwarf er die philosophische Tradition und schuf eine eigene: Sein zehnbändiges „System der Philosophie“ steht für das Beisichsein im Elementaren. Nun ist der Leibphilosoph Hermann Schmitz gestorben.
  • Antriebslos: Die Krise hat viele ans heimische Sofa gefesselt.

    Lebensgefühl „Languishing“ : Was soll daran defizitär sein?

    Wir schmachten, sehnen uns, sumpern dahin: Ein amerikanischer Psychologe hat „Languishing“ als das defizitäre Lebensgefühl in der Pandemie beschrieben. Es gibt Schlimmeres.
  • TV-Moderator Frank Plasberg

    TV-Kritik: „Hart aber fair“ : Wir Dummerchen

    Surreale Momente von Öffentlichkeit: Bei „Hart aber fair“ ließ Frank Plasberg einen Psychologen über Augenhöhe faseln, wo es doch um harte Fragen der Impfpolitik ging.
  • Zusatzaufgabe für Meinungsforscher: Mehr Wähler denn je geben ihre Stimme nicht erst am Wahltag ab, sondern per Briefwahl. (Symbolbild)

    Wahlforschung : Kommen Sie mir nicht mit der Sonntagsfrage!

    Lizenz für den unpolitischen Bürger: Ein Umfrage-Profi stellt fest, dass die Aufspreizungen auf politischer Bühne in krassem Missverhältnis zu dem stehen, was im Alltag wichtig ist.
  • Autor der „Männerphantasien“, einem internationalen Erfolgsbuch mit Kultstatus: Klaus Theweleit

    Adorno-Preis für Theweleit : Vorsicht: Narr aktiv!

    Ein führender Adorno-Kritiker erhält den Adorno-Preis: Wussten die Kuratoren, was sie taten, als sie Klaus Theweleit für die Auszeichnung vorsahen, den Autor des Erfolgsbuchs „Männerphantasien“?