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Christian Geyer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Christian Geyer-Hindemith

(gey)

Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik in Bonn und Köln. Nach dem Examen volontierte er bei der Zeitung „Die Welt“ und war anschließend als Redakteur für deren Hochschulseite tätig. Seit 1992 Feuilletonredakteur bei der F.A.Z., zunächst in der Beilage „Geisteswissenschaften“, dann langjährig für das Ressort „Neue Sachbücher“ zuständig. Im Kadmos Kulturverlag gibt er den Text von Niklas Luhmann „Die Knappheit der Zeit und die Vordringlichkeit des Befristeten“ neu heraus und befasst sich im selben Band mit spätmodernen Formen der Kontingenz-Thematik. Herausgeber der Suhrkamp-Bände „Biopolitik. Die Positionen“ sowie „Hirnforschung und Willensfreiheit. Zur Deutung der neuesten Experimente“.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Christian Geyer-Hindemith

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  • Olaf Scholz und Armin Laschet im Kriseneinsatz

    Scholz' Wahlkampf : Muss ich mir nicht geben

    Der Versuch der SPD, im Wahlkampf die CDU direkt anzugreifen, landet im Lächerlichen: Plötzlich geht es um Sex vor der Ehe. Was soll das denn?!
  • Paul Watzlawick (geboren 1921) starb im Jahr 2007

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    Der vor hundert Jahren geborene Psychotherapeut und Bestseller-Autor Paul Watzlawick hat die Kommunikation als Schlüssel eines gelungenen Beziehungslebens ausgerufen. Wie kam er auf diese Idee?
  • Urvater von Aktenzeichen XY: Eduard Zimmermann

    Aktenzeichen XY : Das wird!

    Allein die Ankündigung, bei Aktenzeichen XY gesucht zu werden, brachte einen mutmaßlichen Täter dazu, sich stellen zu wollen. Ein enormer Reichweitenerfolg der verdienten Polizistensendung.
  • Wiedersehen macht Freude: Reise per Motorroller

    Reisebekanntschaften : Bekenntnisse im Urlaub

    Klartext am Strand: Das Gesetz des Wiedersehens verhindert manchmal das offene Wort. Anders im Urlaub. Hier kann es zu überraschenden Offenbarungen kommen.
  • Regelbefolgung, wie sie auch der Sport kennt, hat mit Konzentration zu tun

    Päpstliche Lockerungsübungen : Warum Starrsinn?

    Er hat es wieder getan: eine Breitseite gegen „selbsternannte Wahrheitshüter“ abgefeuert. Aber der Papst agiert per Schrotflinte, mit ungenauer Zieltechnik.
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    Nachrichtenagenturen gendern : Hingedrehte Bedeutungen

    Sprachliche Genderdebatten verengen Sprachdebatten auf die Diskriminierungsfrage. Dabei bleibt seltsam unerörtert, ob überhaupt Diskriminierungen vorliegen.
  • Trotz verhältnismäßig hohem Räudigkeitsgrad leuchtet Berlin-Neukölln

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    Eine Ernüchterung zu Sommerbeginn: Schon werden die Tage wieder kürzer, die Nächte länger. Doch diese Mitteilung gehört sich nicht. Warum nicht?
  • „Eine Stimme zu spielen heißt die ganze Figur zu spielen, aus der sie spricht“: die Berliner Synchronsprecherin Anni C. Salander

    Die Synchronbranche boomt : Stimmen sind untrüglich

    Die Berliner Synchronsprecherin Anni C. Salander leiht fremdsprachigen Schauspielern ihre Stimme. Ein Rundgang durch die florierende Synchronbranche.
  • Relativismus von oben: Papst Franziskus

    Der Papst zur Schuldfrage : Gegen den Empirismus

    Papst Franziskus macht in dem Brief, mit dem er den Rücktritt des Münchner Erzbischofs ablehnte, merkwürdige Aussagen zur Methodik der Schuldermittlung in der Missbrauchskrise.
  • Die Vernetzung durch das Benetzende: Im Freibad endet die Vereinzelung

    Geöffnete Freibäder : Im Massenglück

    Individualismus als falsche Fährte der Menschheitsbeglückung: Im Freibad weiß man das Gefühl zu schätzen, endlich wieder einer von vielen sein zu dürfen.