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Christian Geyer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Christian Geyer-Hindemith

(gey)

Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik in Bonn und Köln. Nach dem Examen volontierte er bei der Zeitung „Die Welt“ und war anschließend als Redakteur für deren Hochschulseite tätig. Seit 1992 Feuilletonredakteur bei der F.A.Z., zunächst in der Beilage „Geisteswissenschaften“, dann langjährig für das Ressort „Neue Sachbücher“ zuständig. Im Kadmos Kulturverlag gibt er den Text von Niklas Luhmann „Die Knappheit der Zeit und die Vordringlichkeit des Befristeten“ neu heraus und befasst sich im selben Band mit spätmodernen Formen der Kontingenz-Thematik. Herausgeber der Suhrkamp-Bände „Biopolitik. Die Positionen“ sowie „Hirnforschung und Willensfreiheit. Zur Deutung der neuesten Experimente“.

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Christian Geyer-Hindemith

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  • Die Talkrunde am Montagabend bei „Hart aber fair“.

    TV-Kritik: „Hart aber fair“ : Die Spur lohnender Fragen wird nicht verfolgt

    In seiner Talkshow möchte Frank Plasberg wissen, ob Deutschland der Ukraine schwere Waffen liefern soll. Doch statt ins Detail zu gehen und analytische Feinarbeit zu leisten, verfängt sich die Runde im Wiederholungszwang eingespielter Positionen.
  • Der Philosoph Giorgio Agamben.

    Philosoph Giorgio Agamben : Vom Meister zum Querdenker?

    Seine Fundamentalkritik an der Corona-Politik ist im Werk seit jeher angelegt: zum achtzigsten Geburtstag des Philosophen Giorgio Agamben.
  • Er sah die Dinge kommen: Carl Amery

    Carl Amery zum 100. : Klassiker der Zukunft

    Früher Grüner und bestätigter Prophet: Vor hundert Jahren wurde Carl Amery geboren. Er hielt Genozid und Ethnozid für Kennzeichen des Sowjetischen.
  • Der Papst beim Weiheakt am vergangenen Freitag.

    Päpstliche Friedensmission : Unbefleckt

    Himmelsmacht vor Leichenbergen: Die Weihe von Russland und der Ukraine an das Unbefleckte Herz Mariens rührt an den Skandal des Christentums.
  • Zu Gast in der Runde um Marietta Slomka (Mitte), die für Illner einsprang: Constanze Stelzenmüller, Alexander Rodnyansky, Norbert Röttgen, Florence Gaub (von links) sowie zugeschaltet Katarina Barley

    TV-Kritik Maybrit Illner : Das Trauma totreden

    Je dürftiger die Informationslage, desto entschiedener das Urteil: Der narrative Betrieb rund um das Kriegsgeschehen lässt die Talkrunde bei Maybrit Illner zur frei schwebenden Redekur werden.
  • Die ZDF-Polit-Talkshow «Maybrit Illner» hat am Donnerstag ohne Namensgeberin und Moderatorin Maybrit Illner auskommen müssen.

    TV-Kritik „Maybrit Illner“ : Vom Krieg ohne Pathos

    Maybrit Illner hat Corona, Theo Koll sprang ein. Auch sonst überraschte die Sendung: Die Gäste verkniffen sich rhetorische Schneidigkeit und Betroffenheitslyrik. Stattdessen wurde die frustrierende Komplexität der Lage ausgeleuchtet.
  • Kardinal Woelki: Die Anwesenheit des Abwesenden wurde im Erzbistum Köln zuletzt immer greifbarer.

    Erzbistum Köln : Kehrt Kardinal Woelki ins Amt zurück?

    Coache deinen Nächsten wie dich selbst: Nach mehrmonatiger „geistlicher Auszeit“ soll Kardinal Woelki am Aschermittwoch wieder die Amtsgeschäfte im Erzbistum Köln übernehmen. Dafür soll er nun fit gemacht werden.
  • Der Vizekanzler erklärt den Kanzler: Robert Habeck

    Putins Angriffskrieg : Sie helfen nicht, aber sie reden

    Unsere Regierung steht den Ukrainern nicht bei. Das ist die trostlose Wirklichkeit. Deutsche Politiker suchen ihr mit rhetorischen Übersprungshandlungen zu entkommen.
  • Symbolbild: Kindesmissbrauch werde in Parteiprogrammen kaum thematisiert, kritisiert die Kommission zu dessen Aufarbeitung.

    Kindesmissbrauch : Der Staat soll eingreifen

    Auch weil die christliche Seelsorge nicht zuletzt täterorientiert ist, sollte der Staat seiner Verantwortung für den Kinderschutz besser nachkommen.