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Christian Geyer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Christian Geyer-Hindemith

(gey)

Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik in Bonn und Köln. Nach dem Examen volontierte er bei der Zeitung „Die Welt“ und war anschließend als Redakteur für deren Hochschulseite tätig. Seit 1992 Feuilletonredakteur bei der F.A.Z., zunächst in der Beilage „Geisteswissenschaften“, dann langjährig für das Ressort „Neue Sachbücher“ zuständig. Im Kadmos Kulturverlag gibt er den Text von Niklas Luhmann „Die Knappheit der Zeit und die Vordringlichkeit des Befristeten“ neu heraus und befasst sich im selben Band mit spätmodernen Formen der Kontingenz-Thematik. Herausgeber der Suhrkamp-Bände „Biopolitik. Die Positionen“ sowie „Hirnforschung und Willensfreiheit. Zur Deutung der neuesten Experimente“.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Christian Geyer-Hindemith

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  • In der Lauerzone: Bischof Bätzing beim Synodalen Weg

    Synodaler Weg : Hat man sich verplappert?

    Braucht es überhaupt das Priesteramt? Erst Bischof Bätzings täppischer Versuch, eine Freudsche Fehlleistung des Frankfurter Synodalbetriebs zu verdecken, ließ Alarm erklingen.
  • „Klingt gut“, papageienhaft wiederholt, ist trotzdem ein nichtssagendes Sprachmanöver.

    Zustimmungsfloskel : Klingt gut

    Warum ist immer häufiger „klingt gut“ zu hören statt „stimmt“ oder „Sie haben recht“? Die Redewendung stellt Wahrheitsfragen akustisch kalt.
  • Eine Projektionsfigur: Saskia Esken

    Der Fall Saskia Esken : Was diese Frau so alles betreibt

    Wenn sie nicht im Fernsehen redet, versteckt sie sich. Wenn sie redet, verstellt sie sich. Saskia Esken dient ihren Gegnern im Wahlkampf als Unperson, die für jede Projektion gut ist.
  • Angela Merkel und die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie in Düsseldorf.

    Merkel in Düsseldorf : Welches Narrativ?

    Bei einer Veranstaltung am Schauspielhaus in Düsseldorf gibt die scheidende Bundeskanzlerin geschickt Auskunft über das, was kommt.
  • Kann er Moderator? Kann sie Moderatorin? Bei Peter Kloeppel und Pinar Atalay war das am Sonntagabend nicht die Frage.

    Sprache im Wahlkampf : Wer kann?

    Im Krieg leidet die Wahrheit, im Wahlkampf die Sprache. Was ist gemeint, wenn jemand behauptet, ein Kandidat „kann Kanzler“? Ein paar Gedanken zwischen Werden und Sein.
  • Transformation in Backsteingotik: Westfälisches Industriemuseum, Zeche Zollern.

    Weltkulturerbe Ruhrgebiet : Vermasselte Chance

    Hinter der Unwilligkeit, das Ruhrgebiet für das Weltkulturerbe der UNESCO vorzuschlagen, steht ein flaches Fortschrittsdenken.
  • Beziehung als Überlebensform: Die Couch macht es möglich.

    Psychotherapie : Kommt jetzt der Psycho-Pfusch?

    An der Universität Frankfurt steht nicht nur der Lehrstuhl für Psychoanalyse auf der Kippe, sondern auch eine Tradition, die Psychotherapie nicht auf Reparaturarbeiten beschränkt. Dagegen formiert sich Widerstand.
  • Sprechgesang: Annalena Baerbock und Robert Habeck

    Wahlspot mit singenden Grünen : Oh yeah!

    Nein, das Wahlkampfvideo der Grünen ist ihnen nicht von Titanic-TV untergejubelt worden: Es zeigt die Partei ganz bei sich selbst.
  • Alles echt aussehen lassen:  Armin Laschet (Mitte) im Frankfurter Box-Camp. Aus dem  Kampfsport  macht der Kanzlerkandidat eine sublime Affäre.

    Wahlkampfauftakt von Laschet : Kinn runter, Fäuste hoch

    Vor der Kulisse kämpfender Kinder und Jugendlicher im Frankfurter Gallusviertel erklärt der CDU-Spitzenkandidat: „Im Wahlkampf kämpfe auch ich“. Dann zieht er die Boxhandschuhe an.
  • Olaf Scholz und Armin Laschet im Kriseneinsatz

    Scholz' Wahlkampf : Muss ich mir nicht geben

    Der Versuch der SPD, im Wahlkampf die CDU direkt anzugreifen, landet im Lächerlichen: Plötzlich geht es um Sex vor der Ehe. Was soll das denn?!