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Christian Geyer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Christian Geyer-Hindemith

(gey)

Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik in Bonn und Köln. Nach dem Examen volontierte er bei der Zeitung „Die Welt“ und war anschließend als Redakteur für deren Hochschulseite tätig. Seit 1992 Feuilletonredakteur bei der F.A.Z., zunächst in der Beilage „Geisteswissenschaften“, dann langjährig für das Ressort „Neue Sachbücher“ zuständig. Im Kadmos Kulturverlag gibt er den Text von Niklas Luhmann „Die Knappheit der Zeit und die Vordringlichkeit des Befristeten“ neu heraus und befasst sich im selben Band mit spätmodernen Formen der Kontingenz-Thematik. Herausgeber der Suhrkamp-Bände „Biopolitik. Die Positionen“ sowie „Hirnforschung und Willensfreiheit. Zur Deutung der neuesten Experimente“.

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Christian Geyer-Hindemith

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  • Nahm an interreligiösem Friedenstreffen in Rom teil: Papst Franziskus

    Friedenstreffen, interreligiös : Im Rettungsboot

    Von der Seelen- zur Planetenrettung: Beim interreligiösen Friedenstreffen in Rom verflüchtigte sich das christliche Heilsmonopol ins Politische.
  • Christi Realpräsenz unter der Gestalt des Brotes

    Eucharistie-Streit : Was auf den Tisch kommt

    Theologische Argumente lassen sich nicht ewig geheim halten: Der Streit um ein gemeinsames Abendmahl zwischen Protestanten und Katholiken geht weiter. Aber mit einer pastoralen Drohkulisse ist keinem gedient.
  • Franziskus empfiehlt der Welt „politische Liebe“

    Neue Papst-Enzyklika : Muss es denn gleich Liebe sein?

    Vom Sitzen im selben Boot: In seiner neuen Enzyklika entwirft der Papst eine frei schwebende gesellschaftspolitische Utopie.
  • Das Rad als Medium der Gerechtigkeit

    Exzesse der Verkehrswende : Wer verdrängt wen?

    Verkehrspolitik als hochmoralisches Pflaster: Jetzt brechen alle sozialen Verteilungsfragen zwischen Fußgängern, Radlern und Autofahrern wieder auf.
  • Leib Christi in Brotgestalt: Umkämpftes Mysterium des Glaubens

    Fuldaer Bischofstreffen : Revision – wie bitte?

    Was theologische Argumente wiegen: Der Streit um die Eucharistiegemeinschaft spitzt sich zu. Die Strategien reichen dabei von Begriffstutzigkeit bis Agitprop.
  • Lässt sich mit vatikanischer Brille die Menschheit einen?

    Neue Enzyklika : Alle Brüder

    In seiner neuen Enzyklika tritt der Papst als Anwalt des globalen Wir-Gefühls auf. So verbindet sich Seelsorge mit einem politischen Traum der Weltverbesserung.
  • Das ist der richtige Wagen! Aber für wie lange? So ein Cadillac mit den vielen Lampen sieht blitzschnell uncool aus.

    Höchstens haltbar bis ... : Wann geht das Ding endlich kaputt?

    Geplanter Verschleiß, beziehungsweise „geplante Obsoleszenz“ ist eine klassische Figur der ökonomischen Forschung: Treibt uns die Industrie wirklich zu immer mehr und immer schnellerem Konsum an?
  • Sie lassen trotz aller Kürzungsbefehle den Dom in Köln

    Kirchliche Ballastabwerfer : Abspecken tut Not

    In Köln gehört die Verkleinerung der kirchlichen Apparate einer missionarischen Strategie: Statt sich mit Bestandsgarantien zu beruhigen, will man in Gottes Namen für weite Wege werben.
  • Wie gerät der Mensch in die psychische Krise?

    Selbstkritik eines Faches : Psychiatrie ist heilbar

    Trägt Psychiatrie mehr zur Chronifizierung der Leiden bei als zur Therapie? Wo Symptomfreiheit als unbedingtes Behandlungsziel gilt, bleiben die krank machenden sozialen Zusammenhänge oft unterbelichtet.
  • Werden Kirchen im Stadtbild bald ein Stein des Anstoßes sein?

    Neue Drohbotschaft : Die Sektenkeule

    Droht die Kirche eine Sekte zu werden? Mit diesem Horrorszenario möchten Theologen den Reformdruck erhöhen. Aber auch wenn man noch so viel Anstößiges wegreformiert, bleibt das Christentum befremdlich.