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Christian Eichler - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Christian Eichler

(cei.)

wurde 1959 in Wanne-Eickel geboren. Als Diplombibliothekar diente er einige Jahre den Bundesministern der Finanzen und für Verkehr. In der Freizeit, abseits der Bonner Amtsstube, entdeckte er seine Neigung zum Journalismus. Das Hobby wurde zum Beruf, als er 1989 in die Sportredaktion der F.A.Z. eintrat. Von 2001 bis 2009 berichtete er aus Brüssel als Korrespondent über das sportliche Geschehen in Europa. Seit 2009 ist er Sportkorrespondent der F.A.Z. in München. Er gewann den Großen Preis des Verbandes Deutscher Sportjournalisten 1991 und 2015 sowie den Fair-Play-Preis für Sportjournalismus 1994 und 2002. Autor mehrerer Bücher über Fußball, darunter das Standardwerk „Lexikon der Fußballmythen“, das für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 nominierte „Zuckerpass und Blutgrätsche“ und der Bestseller „7:1 – Das Jahrhundertspiel“. Verheiratet, zwei Kinder.

F.A.Z., Sport

Aktuelle Beiträge von Christian Eichler

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  • Küßchen links, Küßchen rechts: Celtic-Fans mit dem Pokal

    Celtic Glasgow : Sohn des Barbiers in Sevilla am Tatort

    Im Finale des UEFA-Cups gegen den FC Porto will Trainer Martin O'Neill zur europäischen Größe werden. Seine Mannschaft Celtic Glasgow gilt als Außenseiter - dafür wird sie von 80.000 Schotten nach Sevilla begleitet.
  • Marc Wilmots (2003)

    Marc Wilmots : Qual der Wahl

    Politiker auf dem Fußballfeld, das war meist eine unglückliche Idee, seit der französische Staatspräsident Le Brun beim Anstoß der Weltmeisterschaft 1938 in den Boden trat. Für den umgekehrten Rollentausch - Fußballer in der Politik - fehlen noch die Erfahrungswerte. Deshalb wird mit Spannung der Wechsel von Marc Wilmots von Schalke 04 in den belgischen Senat erwartet.
  • Kommentar : Falsche Mischung

    Die 18. Meisterschale, 18 Punkte Vorsprung - den Bayern gebührt Respekt, wenn auch nicht Dank für diese Vorführung, die den deutschen Titelkampf auf den Spannungswert einer bayerischen Landtagswahl reduzierte.
  • Karriere auf Umwegen: Ruud Van Nistelrooy

    Champions League : Der Retter von Sir Alex - ein etwas anderer Holländer

    Neunzig Millionen Euro Transfer-Investitionen, aber keinen Titel: Die beiden Spielzeiten, seit Alex Ferguson seinen geplanten Ruhestand wieder rückgängig machte, taugen nicht gerade als Argument für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Hätte die Trainer-Ikone von Manchester United nicht wenigstens einen großen Transfertreffer erwischt, er hätte wohl noch seinen guten Ruf riskiert. Doch die 74 Tore in 97 Spielen von Ruud van Nistelrooy sind wie ein Schutzschild gegen jede Kritik am Sachverstand von Sir Alex.
  • Stationen : Bevor van Gogh die Sonne fand

    Vincent van Gogh kam her, den Geplagten der Arbeitswelt zu helfen. Lange jedoch hielt er es nicht aus in der belgischen Ortschaft Cuesmes/Mons.
  • Ajax Amsterdam : Talentförderung bei Ajax: Wellenspiel mit Nullen

    Auf der Führungsebene von Ajax Amsterdam verlässt man sich keineswegs auf den Zustrom heimischer Talente. Weltweit haben die Holländer ihre Talentsichtung ausgedehnt. So ähnelt das Team einer Weltauswahl "U 23".
  • Bundesliga-Kommentar : Wertvolle Schäfchen

    Stellenausschreibung: Wenn Sie über ein höfliches Auftreten verfügen, stets tun, was der Chef sagt, vielseitig verfügbar sind und den Zugang zu einem Markt von 130 bis 1300 Millionen Menschen mitbringen, melden Sie sich bitte in der Bundesliga. Fußball- und Sprachkenntnisse sind von Vorteil.
  • Brasilien gegen Deutschland, Scolari gegen Völler

    Aus der F.A.Z. : Fakten zum Finale

    Im vermeintlichen Klassiker, der endlich seine Premiere feiert, küren zwei WM-Außenseiter den Champion der Champions.