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Autorenporträt / Kohler, Berthold

Berthold Kohler

Herausgeber (bko.)

Geboren 1961 im oberfränkischen Marktredwitz. Nach dem Wehrdienst Studium der Politikwissenschaft an der Universität Bamberg und der London School of Economics. Volontariat bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 1989 Eintritt in die politische Redaktion. Anfang der neunziger Jahre als Korrespondent nach Prag entsandt. Von dort, später von Wien aus, berichtete er über mittel- und südosteuropäische Länder. Seit 1999 Herausgeber.

F.A.Z., Sonntagszeitung

Aktuelle Beiträge von Berthold Kohler

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  • Glosse Politik : Bush und die Balten

    Die baltischen Republiken waren 1945 nur theoretisch befreit. Sogleich errichtete Stalin sein Terrorregime auch über sie. Bush macht jetzt unüberhörbar auf das Schicksal der Balten aufmerksam.
  • Kursmakler in Frankfurt: Wie stehen Fischers Aktien beim Kanzler?

    Kommentar : Fischers Bestes

    Über das Schicksal des Außenministers befindet nicht der Ausschuß, sondern der Kanzler. Und auch dem kommt es in diesem Fall nicht zuerst auf die Wahrheit, sondern auf die Wirkung des „Visa-Fernsehens“ an. Fischer gab sein Bestes, wird das reichen?
  • Klagelied über das Verblassen der Freiheit: Horst Köhler bei seiner Rede

    Nach Köhlers Rede : Die Stunde der Patrioten

    Der Präsident hat gesprochen - jetzt fiebert die Republik dem „Job-Gipfel“ entgegen. Das Treffen im Kanzleramt erlebt eine mediale Überhöhung, als werde am Donnerstag abend über das Schicksal Deutschlands entschieden.
  • Kommentar : Nachkriegszeiten

    Einstimmig hat das polnische Parlament die Regierung in Warschau aufgefordert, von Deutschland Reparationen für die Schäden zu verlangen, die es Polen im Zweiten Weltkrieg zugefügt hatte. In Deutschland schaut man verwirrt auf das Datum dieser Meldung.
  • Schröder: „Niederlage tut weh”

    FAZ.NET-Spezial Europawahl : Schröders Chance

    Der Protest gegen die Regierenden bei der Europawahl fiel in Deutschland besonders deutlich aus. FAZ.NET-Spezial zur Europawahl mit Analysen und Kommentaren.
  • Kommentar : Schröders Chance

    Am Wahlsonntag hat die SPD ein Debakel erlebt. Noch deprimierender muß für sie aber der Montag gewesen sein, als die Partei und ihr Kanzler nach Wegen suchten, wie dem Schwinden ihres Ansehens, ihrer Macht und ihrer Legitimation Einhalt geboten werden könne.
  • Kommentar : Des Kanzlers D-Day

    Auch in der Normandie hat Herhard Schröder den Verdacht nicht entkräften können, daß er mit Auftritt als allseits respektierte „Friedensmacht" immer auch an seinen eigenen D-Day denkt, den Wahlsonntag im Herbst 2006.
  • Kommentar : Auf dem Gipfel

    Ein historischer Schritt: Mit der Ost-Erweiterung der EU überwindet Europa endgültig seine ein halbes Jahrhundert dauernde Teilung, die das Werk der beiden Despoten Hitler und Stalin war.
  • Leitartikel : Der Pakt

    In die öffentliche Sorge um die Würde des Amtes mischt sich seit der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die öffentliche Sorge um die Würde des Menschen. Darf man so mit einem vom Schicksal geschlagenen Mann wie Wolfgang Schäuble umgehen?
  • Schröder: Die Partei hat ihn entmachtet

    Kommentar : Kanzlerdämmerung

    Die Partei hat ihn entmachtet und Franz Müntefering zum neuen starken Mann der SPD erkoren. Von diesem Mißtrauensvotum wird sich auch der Regierungschef Schröder nicht mehr erholen.