Sogar Juristen setzen generative KI häufiger ein
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Die Juristen des amerikanischen Justizministeriums um Kenneth Dintzer (Mitte) kommen am Gericht an. Bild: AP
Verträge analysieren, Dokumente verfassen, Daten analysieren: Vor allem große Kanzleien treiben den Einsatz der Künstlichen Intelligenz in ihrem Tagesgeschäft voran.
In der Liste der Berufe mit den größten Auswirkungen aus der generativen KI stehen Juristen weit oben. Auch wenn sich der Berufsstand über Jahrzehnte aus dem technischen Fortschritt heraushalten konnte, scheint die generative KI nun die Wende einzuleiten.
Schon 26 Prozent der von Lexis Nexis befragten Juristen gaben zu Jahresbeginn an, generative KI regelmäßig zu nutzen. Im vergangenen Sommer betrug der Anteil erst 11 Prozent. Befragte aus akademischen Einrichtungen (33 Prozent) und großen Anwaltskanzleien (32 Prozent) lagen in der Nutzung weit vor dem Durchschnitt. „Obwohl diese KI-Einführungszahlen nicht überwältigend hoch sind, stellen sie für den risikoscheuen Berufsstand der Juristen eine enorme Veränderung dar“, kommentieren die Studienautoren.
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