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F.A.Z. Podcast für Deutschland : Ostbeauftragter über AfD-Wähler: „Nach 30 Jahren nicht in der Demokratie angekommen“

Wahlkampf der AfD in Brandenburg 2019 Bildbeschreibung einblenden Podcast starten 33:06

Wahlkampf der AfD in Brandenburg 2019 Bild: Picture-Alliance

Die AfD ist in Ostdeutschland fast so stark wie vor fünf Jahren, als sie in der Flüchtlingskrise Stimmung machte. Ostbeauftragter Marco Wanderwitz hält die meisten Wähler für „nicht rückholbar“ – und hofft auf die nächste Generation.

          1 Min.

          Vor fünf Jahren machte die AfD in der Flüchtlingskrise Stimmung, das verhalf ihr im Osten zu Ergebnissen über 20 Prozent. Heute ist sie aber laut Umfragen aber fast genauso stark wie damals. In Sachsen-Anhalt findet in gut einer Woche Landtagswahl statt. Jeder vierte könnte dort die AfD wählen. Woran liegt das?

          Timo Steppat
          Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), sieht in Ostdeutschland eine stärkere Neigung, rechtsradikale Parteien zu wählen, als im Westen. „Wir haben es mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind“, sagte Wanderwitz dem F.A.Z.-Podcast für Deutschland. Nur ein geringer Teil der AfD-Wähler sei „potentiell rückholbar“, man könne darum nur „auf die nächste Generation“ hoffen.

          Die Gäste im F.A.Z.-Podcast:

          Marco Wanderwitz (CDU), Ostbeauftragter der Bundesregierung über die Stärke der AfD und wie sich die CDU dazu verhalten sollte

          Everhard Holtmann, Professor für Soziologie an der Universität Halle (Saale) über die Gründe der AfD-Wähler und das Gefühl des Abgehängtseins

          Reinhard Bingener, F.A.Z.-Landeskorrespondent, über die Arbeit der Landesregierung in Sachsen-Anhalt und den Wahlkampf.

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