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F.A.Z. Essay Podcast : Willy Brandt ans Fenster!

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Brandt in Begleitung von Willi Stoph, dem Vorsitzenden des Ministerrates der DDR Bild: BStU

Im März 1970 reiste Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Welche Rolle der BND und seine teils widersprüchlichen Informationen dabei spielten, erklärt die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts.

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          Der Bundestag in Bonn ist am 28. Oktober 1969 bis auf den letzten Platz besetzt. Der erste sozialdemokratische Bundeskanzler Willy Brandt in der Geschichte gibt seine Regierungserklärung ab. Sie ist eine deutschlandpolitische Sensation.

          „Auch wenn zwei Staaten in Deutschland existieren, sind sie doch füreinander nicht Ausland; ihre Beziehungen zueinander können nur von besonderer Art sein.“ Mit dieser Formel bricht der neue Kanzler ein jahrzehntelanges Tabu. Bislang wird der östliche Teil Deutschlands von den bundesdeutschen Politikern als SBZ, Zone oder „sogenannte DDR“ bezeichnet.

          Die neue Ostpolitik beginnt an diesem Tag auch im bayerischen Pullach, wo der Bundesnachrichtendienst (BND) seinen Sitz hat. Um sich ein Bild von der Lage in der DDR zu machen, ist Brandt auch auf den BND angewiesen. Der Geheimdienst ist in die ersten zögerlichen deutsch-deutschen Kontakte von Anfang an eingebunden, genau wie in die Vorbereitung des ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffens in Erfurt 1970. Ein Essay von Dr. Jan Schönfelder.

          Der Verfasser, ein Historiker, arbeitet als Journalist beim Mitteldeutschen Rundfunk. Daniel Deckers, Politikredakteur der F.A.Z. und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor. Nachlesen können Sie ihn hier (mit Fplus). Weitere Texte des Ressorts finden Sie hier. Mehr über die Geschichte hinter dem Podcast erfahren Sie in diesem Text von Daniel Deckers.

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