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F.A.Z. Essay Podcast : Gibt es christliche Politik – und wenn ja, warum und wie viel?

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Bezeichnen sich Parteien wie die CDU als „christlich", müssen sie sich die Frage gefallen lassen, ob der damit erhobene Anspruch zu Recht besteht. Bildbeschreibung einblenden Podcast starten 22:19

Bezeichnen sich Parteien wie die CDU als „christlich", müssen sie sich die Frage gefallen lassen, ob der damit erhobene Anspruch zu Recht besteht. Bild: dpa

Handfeste politische Rezepte verbieten sich im Christentum. Die neue Podcastfolge erklärt, warum in ihm aber zahlreiche Grundsätze wurzeln, die den Rang einer sozialethischen Grammatik für offene Gesellschaften verdienen.

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          Seit Anbeginn wendet sich das Christentum nicht an ein bestimmtes Volk, sondern an alle Menschen guten Willens: Auch in lebenspraktischen Fragen erhebt es einen universalistischen Anspruch. Handfeste politische Rezepte verbieten sich. Aber im Christentum wurzeln zahlreiche Gestaltungsgrundsätze, die zusammengenommen den Rang einer sozialethischen Grammatik für offene Gesellschaften verdienen. Ein Essay von Professor em. Dr. Dr. h. c. mult. Otfried Höffe.

          Der Verfasser ist Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie an der Universität Tübingen. Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor.

          Der Podcast F.A.Z. Essay widmet sich jede Woche aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen – und gibt ihnen mit geistreichen Beiträgen von Wissenschaftlern und Politikern Tiefe und Substanz.

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