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F.A.Z. Essay Podcast : Europa neu denken

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Ein Mann mit einer Schutzmaske geht in Brüssel am Sitz des Europäischen Rats vorbei. Bildbeschreibung einblenden Podcast starten 24:53

Ein Mann mit einer Schutzmaske geht in Brüssel am Sitz des Europäischen Rats vorbei. Bild: EPA

Die Corona-Pandemie wäre ein guter Anlass für einen Paradigmenwechsel in der Europäischen Union. Warum projektgebundenes, föderatives Handeln notwendig ist, erklärt die neue Folge des Essay-Podcasts.

          1 Min.

          Die Erfolgsgeschichte der europäischen Einigung, die bald nach dem Zweiten Weltkrieg begann, ist schon längst in eine Krisengeschichte der Europäischen Union umgeschlagen. Doch ausweglos ist diese Krise nicht. Ein Paradigmenwechsel tut Not.

          An die Stelle eines unspezifischen, unumkehrbaren Integrationsprozesses muss projektgebundenes, föderatives Handeln treten. Die Corona-Pandemie wäre dafür ein guter Anlass. Ein Essay von Professor Dr. Peter Graf Kielmansegg.

          Der Verfasser ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft der Universität Mannheim. Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für das Ressort „Die Gegenwart“, trägt den Essay vor.

          Weitere Essays des Ressorts finden Sie hier, alle Podcast-Folgen hier. Mehr über die Geschichte hinter dem Podcast erfahren Sie in diesem Text von Daniel Deckers.

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