https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-digitec-podcast/und-was-wird-jetzt-aus-tiktok-18774738.html

Digitec-Podcast : Und was wird jetzt aus Tiktok?

Unfreiwillig im Rampenlicht: Tiktok-Chef Shou Chew vor dem Kongress Bildbeschreibung einblenden Podcast starten 34:15

Unfreiwillig im Rampenlicht: Tiktok-Chef Shou Chew vor dem Kongress Bild: Laif

Der amerikanische Kongress hat den Tiktok-Chef ins Kreuzverhör genommen. Es geht um die Existenz der App.

          1 Min.

          Shou Chew hat einmal ein Praktikum bei Facebook gemacht. Es war im Sommer 2009, und er studierte gerade an der Eliteuniversität Harvard. Damals hätte er vermutlich nicht gedacht, dass er eines Tages den schärfsten Wettbewerber des amerikanischen Internetkonzerns führen würde. Seit 2021 ist er Vorstandschef von Tiktok, der zum chinesischen Bytedance-Konzern gehörenden Video-App, deren Siegeszug als ein wesentlicher Grund für die gegenwärtigen Turbulenzen von Facebooks Mutterunternehmen Meta gilt.

          Alexander Armbruster
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.
          Carsten Knop
          Herausgeber.
          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Am Donnerstag erlebte der 40 Jahre alte Tiktok-Chef einen der wohl schwierigsten Momente in seiner steilen Karriere. Er sagte in einer Anhörung vor dem Kongress in Washington aus, und dabei stand nicht weniger als Tiktoks Existenz in den USA auf dem Spiel. Die US-Regierung droht mit einem Verbot der App, es sei denn, die chinesischen Eigentümer verkaufen ihre Anteile.

          Wieso sind Politiker beider Parteien in Washington so alarmiert? Was droht der App wirklich? Welche Lehren sind für Europa zu ziehen? Und wieso ist gerade dieser Dienst unter jungen Menschen so unglaublich erfolgreich? Über all das reden wir in dieser Episode.

          Topmeldungen

          Delegierte auf dem Landesparteitag der AfD Sachsen-Anhalt

          Gleichauf mit der SPD : Wundert sich jemand über den Erfolg der AfD?

          Die SPD kann in der Ampelkoalition kaum Akzente setzen. Der Kanzler fällt als Zugpferd aus. Die CDU profitiert nur wenig. Für die Themen, die Protestwähler in die Arme der AfD treiben, fällt ihnen allen nicht viel ein.
          Deutsche Verhältnisse: Der Textilhersteller Trigema fertigt in Burladingen – Ausbeutung finde anderswo statt.

          EU-Lieferkettengesetz : „Ein Sargnagel für den kleinen Mittelstand“

          Die Pläne der EU sehen noch schärfere Lieferketten-Regeln vor als in Deutschland. Viele in der Textilbranche finden das gut. Andere Mittelständler nennen das Gesetz weltfremd. Einer warnt: „Andere Nationen lachen über uns.“