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Amerikas Raumfahrt-Rückkehr : Bis zum Mond und noch viel weiter

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So soll das funktionieren: Die Dragon-Kapsel dockt an der Raumstation ISS an Bild: EPA

Die Amerikaner bringen wieder selbst Astronauten ins All. Elon Musk hat noch viel mehr vor als nur zur Raumstation ISS zu fliegen – und nicht nur er. Klappt der zweite Startversuch am Wochenende?

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          Zum ersten Mal seit seit Jahren bringen die Amerikaner wieder selbst Astronauten ins All. Sie haben viel vor: Erst zur Raumstation ISS, dann zum Mond, dann vielleicht noch viel weiter. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine neue Unternehmens-Generation, zu der Space X oder Blue Origin gehören - und die Visionen ihrer Eigentümer Elon Musk und Jeff Bezos.

          Alexander Armbruster

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

          Carsten Knop
          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Nachdem ein erster Teststart am Wetter scheiterte, sollen am Samstag laut Nachrichtenagentur dpa erstmals seit rund neun Jahren wieder Astronauten aus zur Raumstation ISS abheben. Um 21.22 Uhr MESZ sollen die amerikanischen Raumfahrer Robert Behnken und Douglas Hurley mit einer „Falcon 9“-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus in einer „Crew Dragon“-Raumkapsel zur Internationalen Raumstation starten. Einen Tag später sollen sie an der ISS andocken und rund einen Monat bleiben.

          Weltweit wurde der Start mit Spannung erwartet - allerdings waren auch diesmal die Wetteraussichten nicht besonders gut. Die Chance auf für einen Start geeignete Wetterbedingungen liege bei 40 Prozent, teilte die Nasa im Vorfeld mit. Falls der Test erneut verschoben werden müsste, wäre ein weiterer Versuch am Sonntag möglich.

          Der erste Versuch am Mittwoch war wegen schlechter Wetterbedingungen rund eine Viertelstunde vor dem Start abgebrochen worden. Über Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida waren dunkle Wolken zu sehen gewesen und es hatte immer wieder leicht geregnet, zudem gab es die Sorge vor Blitzen.

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