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Sonderfolge Bücher-Podcast : Natascha Wodin und ihr Roman „Irgendwo in diesem Dunkel“

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Natascha Wodin im März 2017 auf der Leipziger Buchmesse Bildbeschreibung einblenden Podcast starten 1:22:59

Natascha Wodin im März 2017 auf der Leipziger Buchmesse Bild: dpa

Was ist aus ihm geworden, nachdem seine Frau den Freitod gewählt hatte? Woher kam er? Was gab er weiter? In „Irgendwo in diesem Dunkel“ versucht Natascha Wodin, ihren Vater zu begreifen. Ein Abend aus dem Literaturhaus Frankfurt.

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          Die Mutter hat sich das Leben genommen, der Vater, wie sie als Zwangsarbeiter nach Deutschland gekommen, ohne zurück, nimmt seine ältere Tochter Ende der fünfziger Jahre wieder zu sich, zu den Verschleppten und Entwurzelten in einer Welt außerhalb der Welt, abseits des deutschen Städtchens. Misstrauisch beäugt und gemieden von den Deutschen, will das Mädchen doch dazugehören. Der Vater sperrt sie ein.

          Im Rückblick will Natascha Wodin ihn verstehen, sein Leben, das noch in der russischen Zarenzeit begonnen hat und fast das gesamte 20. Jahrhundert überspannt. Nach „Sie kam aus Mariupol“, einem literarischen Denkmal für ihre Mutter, hat die Autorin in „Irgendwo in diesem Dunkel“ über ihren Vater geschrieben. Im Frankfurter Literaturhaus hat sie am 23. Januar 2019 aus ihrem Buch gelesen – und mit Rose-Maria Gropp darüber gesprochen.

          „Irgendwo in diesem Dunkel“ von Natascha Wodin ist im Rowohlt Verlag erschienen, hat 240 Seiten und kostet 20 Euro.

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