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Bücher-Podcast : Mary Shelley: Die Frau, die zweimal Science-Fiction erfunden hat

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Bild: F.A.Z.

Wir schreiben das 21. Jahrhundert, die Menschheit wird dahingerafft von einer Pandemie: Mary Shelleys dritter Roman „Der letzte Mensch“ steht im Schatten von „Frankenstein“. Dabei lohnt er die Entdeckung.

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          Die Autorin Mary Shelley verbinden die meisten wohl mit ihrem bekanntesten Roman, „Frankenstein“, entstanden im Jahr 1818. Weniger bekannt ist ihr Roman „Der letzte Mensch“, acht Jahre später erschienen und bislang nie vollständig ins Deutsche übersetzt. Das wurde gerade geändert.

          Andrea Diener
          Korrespondentin im Main-Taunus-Kreis
          Fridtjof Küchemann
          Redakteur im Feuilleton.

          Nicht allein, dass Shelley in „Der letzte Mensch“ von einer weltweiten Pandemie erzählt, der nach und nach die gesamte Menschheit zum Opfer fällt, und ihre Geschichte am Ende unseres Jahrhunderts ansiedelt, macht sie zu einer Entdeckung oder Wiederentdeckung in unserer Zeit. Dietmar Dath, selbst Science-Fiction-Autor und -Experte, dazu Feuilleton-Redakteur der F.A.Z., hat einen abschließenden Essay zur Neuübersetzung beigesteuert und mit uns über das Werk gesprochen. Robert Gernhardts Gedicht „Die Lust kommt“ aus der Frankfurter Anthologie, gelesen von Thomas Huber, schließt diese Podcast-Epidose ab.

          Mary Shelleys Roman „Der letzte Mensch“ wurde von Irina Philippi übersetzt. Er ist mit einem Nachwort von Rebekka Rohleder und einem Essay von Dietmar Dath im Reclam Verlag erschienen, hat 587 Seiten, ein Lesebändchen und kostet 26 Euro. 

          Der F.A.Z. Bücher-Podcast veröffentlicht jeden Sonntagmorgen im Wechsel Gespräche über Bücher und Themen, Interviews mit Autoren, Lesungen, Literaturrätsel und Rezitationen aus der Frankfurter Anthologie. Alle Folgen und weitere Artikel zu den besprochenen Themen finden Sie hier

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