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Sonderfolge Bücher-Podcast : Ines Geipel und ihr Buch „Umkämpfte Zone“

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Ines Geipel Bild: Amac Garbe

„Mein Bruder, der Osten und der Hass“: In ihrem Buch „Umkämpfte Zone“ kommt die Schriftstellerin Ines Geipel vom Kleinen auf das große Ganze: von der Familiengeschichte zur Lage des Landes. Ein Abend aus dem Literaturhaus Frankfurt.

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          In „Umkämpfte Zone“ erzählt Ines Geipel, im Sommer 1989 aus der DDR geflohen, von den dortigen Schweigegeboten nach dem Ende der NS-Zeit, der Geschichtsklitterung im „real existierenden Sozialismus“ und politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit. Wie Verdrängung und Verleugnung die Gesellschaft bis ins Private hinein prägen, beschreibt die Autorin dabei nicht aus beobachtender Distanz, sondern aus der eigenen Familie: Ihr Buch trägt den Untertitel „Mein Bruder, der Osten und der Hass“. Im Frankfurter Literaturhaus hat Ines Geipel daraus am 7. November 2019 gelesen – und darüber mit Christoph Becker gesprochen.

          "Umkämpfte Zone" von Ines Geipel ist bei Klett-Cotta erschienen, hat 277 Seiten und kostet 20 Euro.

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