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FAZ.NET-Podcast „Am Tresen“ : Wie verhindern Sie, dass die Mieten weiter explodieren, Herr Josef?

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Bild: dpa

Frankfurt wächst und wächst – und Mike Josef ist als Baudezernent dafür verantwortlich, dass die Mieten bezahlbar bleiben. Zumindest halbwegs. Wie er das schaffen will, hat er im FAZ.NET-Podcast „Am Tresen“ erzählt.

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          Mike Josef hat eine beinahe unlösbare Aufgabe. Frankfurt wächst und wächst, wie alle Großstädte, trotzdem muss er es schaffen, dass die Mieten nicht weiter steigen. Was tut er dafür, dass Menschen mit normalem Einkommen in der Stadt wohnen bleiben können, dass Sozialwohnungen nicht weiter verschwinden, dass die gewachsene Sozialstruktur von Stadtteilen nicht binnen weniger Jahre durch Gentrifizierung zerstört wird? Als Planungs- und Wohnungsbaudezernent von Frankfurt muss er darauf Antworten finden. Früher war das vielleicht ein dröger Job, heute geht es um Zukunftsfragen: „Ein Dach über dem Kopf zu haben, ist die Voraussetzung Teil einer Gesellschaft zu sein“, sagt Josef.

          Maria Wiesner

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Timo Steppat

          Redakteur in der Politik.

          Josefs Leben ist eine Aufsteigergeschichte: Seine Eltern flohen als Christen aus Syrien nach Deutschland, landeten in Ulm, als er vier war. Vieles musste die Familie erst lernen. „Wir wussten nicht, was eine Unterschrift ist“, erinnert sich Josef. Auf die Flüchtlingskrise hatte der SPD-Politiker 2015 einen anderen Blick: „Wenn meine Eltern damals, 1987, nicht das Land verlassen hätten, wäre ich vielleicht heute einer von denen, die jetzt gekommen sind.“ Warum seine Eltern ihren Namen eindeutschen ließen und wieso Josef als heutiger Hoffnungsträger der hessischen SPD bei seiner ersten Bundestagswahl 2002 Edmund Stoiber wählte – über all das sprechen wir in Folge 3 des F.A.Z.-Gesprächspodcasts Am Tresen.

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