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F.A.Z.-Gesprächspodcast : „Lieber zwei Schuldige frei als ein Unschuldiger verurteilt“

Zwei Straßen von seiner Kanzlei entfernt schildert Endres in einem Kiosk seine Erlebnisse. Bildbeschreibung einblenden Podcast starten 1:00:49

Zwei Straßen von seiner Kanzlei entfernt schildert Endres in einem Kiosk seine Erlebnisse. Bild: Wolfgang Eilmes

Wieso er auch in Rapper-Kreisen bekannt ist und warum er von Mandanten immer wissen will, ob sie’s getan haben: Der Strafverteidiger Ulrich Endres hat in über 150 Tötungsdelikten die Angeklagten vertreten. Im Podcast schildert er seine Erfahrungen.

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          Ulrich Endres hat als Strafverteidiger in über 150 Tötungsdelikten die Verteidigung übernommen. Er spricht von der Königsdisziplin seines Berufs. Bundesweit bekannt wurde er, als er Magnus G. vertrat, den Mörder des Bankierssohns Jakob von Metzler. Endres ist inzwischen Mitte 70, fast 40 Jahre Strafverteidiger – und er kennt sich aus mit menschlichen Abgründen.

          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.

          Endres, der seine Praxis im Frankfurter Stadtteil Höchst hat, ist auch in Rapper-Kreisen bekannt. Wenn es Probleme gebe, heißt es in einem Songtext: „Call Endres Endres.“ Endres, der in einem Porträt in der F.A.Z. mal der „Mann fürs Grobe“ genannt wurde, ist bekannt für klare Worte. Wenn er einen Freispruch für einen Schuldigen erzielt, sei er stolz, dass das System funktioniere. Lieber zwei Freisprüche für Schuldige als einen Schuldspruch für einen Unschuldigen, ist seine Devise. Warum er bei seinen Mandanten vor Gericht manchmal den Angstschweiß riechen kann und wieso er immer wissen will, ob jemand die Tat begangen hat, das erzählt er im Gesprächspodcast „Am Tresen“.

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