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F.A.Z.-Gesprächspodcast : „Bei Kiwi ist immer alles in Ordnung. Aber das ist ja nicht das Leben“

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Bild: Picture-Alliance

Wieso sich Andrea Kiewel vor Kameras zuhause fühlt, wieso die ZDF-Fernsehgarten-Moderatorin Bill Kaulitz verehrt, nie ihre Handtasche auf den Boden stellt – und heute Schulleiterin wäre, wenn es die DDR noch gäbe. Darüber spricht sie „Am Tresen“.

          1 Min.

          Wo Andrea Kiewel ist, ist gute Laune. Am Sonntagmittag kehrt sie mit dem ZDF-Fernsehgarten in die deutschen Wohnzimmer ein – sie führt durch Spiele, begrüßt Schlagerstars. Dabei wirkt sie, wie die “taz” einmal bemerkte, immer aufrichtig in ihrer Begeisterung. Was Kiwi, wie sie sich selbst nennt, von Kiewel unterscheidet? “Bei Kiwi gibt es keine schlechten Nachrichten. Bei Kiwi ist immer alles in Ordnung. Aber das ist ja nicht das Leben”, sagt sie im Podcast “Am Tresen”.

          Timo Steppat

          Redakteur in der Politik.

          Maria Wiesner

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          © Picture AllianceFoto Picture Alliance

          Der Erfolg kann schnell aufhören, das hat Kiewel 2017 gemerkt, als sie für den Diätanbieter „Weight Watchers“ Schleichwerbung machte. Fast ein Jahr war sie raus aus dem Geschäft. Wie sich das anfühlte, plötzlich nichts mehr zu tun zu haben, und wieso sie zurückkehren konnte, wie sie überhaupt damals zum DDR-Fernsehen kam, obwohl sie ja eigentlich Leistungsschwimmerin und Lehrerin war und wieso sie heute den Winter in Tel Aviv verbringt, das erzählt sie im Podcast “Am Tresen”. In Tel Aviv fühlt sie sich wohl, weil sie das Gefühl hat, die Bewohner der Stadt seien wie sie. “Ich bin nicht 90 oder 100 Prozent, ich bin 110 Prozent. Ich habe nicht dieses gesunde deutsche Mittelmaß.”

          Was sie heute machen würde, wenn es die DDR noch gäbe, wieso Kiewel so abergläubisch ist, wieso der Fernsehgarten für sie auch Heilung bedeutet und wieso sie auch mitten in der Nacht sofort losmoderieren könnte, darüber spricht sie „Am Tresen“.

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