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F.A.Z.-Gesprächspodcast : „Entspannung ist der Anfang vom Ende“

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Bild: Helmut Fricke

Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu spricht im Podcast über Zorn als Antrieb, wieso Arbeit Qual sein muss und wieso der Wahn zu harmonisieren die Grünen so erfolgreich macht.

          1 Min.

          Feridun Zaimoglu sucht im Kiosk im Frankfurter Gallusviertel nach der Ravioli-Dose. Ohne Ravioli sei es kein echter Kiosk. Er findet die Dose und freut sich. Am Tag vorher hat er aus seinem neuen Buch „Die Geschichte der Frau“ im Literaturhaus vorgelesen, es ist für einen Preis nominiert. Zaimoglu ist gut drauf, aber er regt sich gerne auf. Über Entspannung („Entspannung ist der Anfang vom Ende“), über einen Wahn zu harmonisieren („Deshalb sind die Grünen eine starke Partei“) und auf der anderen Seite die „reaktionären Männlichkeitsknalltüten“, die Frauen Vorschriften machen wollen und sich ein falsches Früher herbeiwünschen.

          Maria Wiesner
          Redakteurin im Ressort „Gesellschaft & Stil“.
          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.

          Wieso es mehr Verspannung braucht („Hoch lebe die Verspannung, denn die Verspannung steht immer im Anfang des guten Geschmacks und der Zivilisation.“), wie Zaimoglu einmal fast einen Tatort geschrieben hätte, wieso er keinen Urlaub macht, wie er seine Bücher schreibt, wieso er über 100 Gartenzwerge besitzt und wie Zorn zum Antrieb werden kann, darüber spricht er im F.A.Z.-Gesprächspodcast.

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