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Gesprächspodcast Am Tresen : Johannes Nichelmann, warum ist es so schwer, mit den Eltern über die DDR zu reden?

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Bild: Niklas Vogt

Als kleiner Junge fand Johannes Nichelmann die NVA-Uniform seines Vaters, doch mit ihm darüber reden konnte er nicht. Im Podcast spricht er über das Schweigen der Eltern über die DDR – und erklärt, warum es „den Osten“ nicht gibt.

          1 Min.

          Als kleiner Junge fand Johannes Nichelmann gemeinsam mit seinem Bruder die NVA-Uniform seines Vaters. Reden wollte dieser über jene Zeit jedoch nicht. Diese Lücke kennen viele junge Menschen aus Ostdeutschland. Nichelmann ist ihr in seinem Buch Nachwendekinder (erschienen im September bei Ullstein fünf) nachgegangen. „Leute aus beiden Landesteilen denken, dass unsere Generation nichts mehr mit der DDR zu tun hat“, sagt der 1989 geborene Nichelmann im Podcast-Gespräch. Und setzt gleich hinzu, dass das Bild der DDR bislang zwischen zwei Extremen pendele: „In den Erzählungen der Elterngeneration war die DDR 40 Jahre steiler Sommerausflug an der Ostsee und im Fernsehen war sie 40 Jahre Stasi-Knast mit Guido Knopp. Aber das Dazwischen wurde nie erzählt.“

          Maria Wiesner
          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Wie dieses Dazwischen aussehen könnte, wie er selbst sich an das Thema herangearbeitet hat und wie seine Familie darauf reagierte, all das erzählt er im Gespräch am Tresen der Shuka Bar im Frankfurter Bahnhofsviertel.

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