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Oper Frankfurt : Liebessehnsucht in vielfacher Gestalt

Inszeniertes Liebesleid: Olesya Golovneva und Vladislav Sulimsky singen Tschaikowsky-Lieder, Mariusz Klubczuk begleitet am Klavier. Bild: Monika Rittershaus

Unter dem Titel „Nur wer die Sehnsucht kennt“ hat Christof Loy 24 Tschaikowsky-Lieder als Dreiecksgeschichte zwischen Liebesfreud’ und Liebesleid inszeniert.

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          Es ist eine Dreiecksgeschichte zwischen Liebesfreud’ und Liebesleid, die Christof Loy in der unter dem Titel „Nur wer die Sehnsucht kennt“ nun zur Online-Premiere gebrachten Videoproduktion der Oper Frankfurt anhand von 24 ausgewählten Liedern Tschaikowskys raffiniert erzählt. Die Perspektive gibt anfangs als Hauptfigur der Bariton Vladislav Sumlinksy in der Rolle eines älteren Mannes vor, der sich offenbar seit langem zwischen seiner Ehefrau und seiner Jugendliebe hin- und hergerissen fühlt.

          Guido Holze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In Simultanszenen und wie in Rückblende tritt er wie in einen Dialog mit sich selbst, indem er sich als nur anfangs schwärmerischen jungen Mann (Mikolaj Trabka, Bariton) und selbstbewussten Middle-Ager (Andrea Carè, Tenor) wieder sieht und so in dreifacher Gestalt mit seiner Jugendliebe (Olesya Golovneva, Sopran) und seiner Frau (Kelsey Lauritano, Mezzosopran) interagiert.

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