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Mobile Notruf- und Ortungssysteme : Älterwerden und unabhängig bleiben

Lebensrettende Wegbegleiter – mobile Notruf- und Ortungssysteme. Bild: Libify Technologies GmbH

Damit Unabhängigkeit und Sicherheit mit zunehmendem Alter nicht aufgegeben werden müssen, dabei unterstützen mobile Notrufe und Ortungssystem – zu Hause und unterwegs

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          Das Schöne am Altern ist die vollkommene Freiheit, denn das Alter ist eine Frage des Geistes und nicht der Lebensjahre. Wer möchte im Alter nicht selbstbestimmt, aktiv und so vital wie möglich im Leben stehen?

          Durch den medizinischen Fortschritt sowie die deutlich verbesserte Lebensqualität der Menschen in den letzten fünfzig Jahren steigt die individuelle Lebenserwartung stetig an und verzögert somit den „goldenen Herbst“ um durchschnittlich zwanzig Jahre. Die Illustration des Bildes der alternden Bevölkerung wurde in den letzten Jahren neu definiert, denn der „Herbst des Lebens“ wird gegenwärtig nicht mehr als Anfang vom Ende gesehen, sondern als Einstieg in eine neue Lebensphase, die aktiv genutzt und gestaltet werden kann. Auch das gefühlte Alter der Generation 50 Plus hat sich deutlich verjüngt. Neben dem täglichen Kaffeekränzchen sind die neuen Best Ager auf Rockkonzerten, beim Halbmarathon und im Unihörsaal zu finden. Vitalität, Aktivität und Tatendrang sind Attribute, die inzwischen in Verbindung mit den über Fünfzigjährigen genannt werden.

          Auch das Freizeitangebot hat sich grundlegend verändert. Dem einstigen Senior bieten sich mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, seine Zeit aktiv und abwechslungsreich zu gestalten. Sogar Reiseanbieter reagieren auf die veränderte Erwartungshaltung der neuen Generation 50 Plus, beispielsweise mit Abenteuerreisen nach Peru oder Indien, ärztlicher Begleitung inbegriffen, versteht sich.

          Erste Hürden dennoch überwinden
          Doch was wenn sich die Treppe plötzlich als neue Zugspitze vor einem auftürmt und der Weg zur Bushaltestelle nur noch langsam und mit mehreren Pausen zu bestreiten ist? Viele ältere Menschen müssen sich früher oder später mit ungeahnten Hürden des Alltags auseinandersetzen und sehen sich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

          Aus Unsicherheit und der Angst gewisse Situationen nicht mehr alleine bewältigen zu können, schränken Sie ihre Freizeitaktivitäten ein oder verlassen weniger häufig die vertraute Umgebung. Dementsprechend ist es von größter Relevanz, durch technische Errungenschaften und sozialen Neukonstruktionen, die Freiheit und Privatautonomie der Best Ager zu sichern.

          </br> Mobile Notrufsysteme bieten Best Agern und deren Familien Sicherheit.

          Mobile Notrufsysteme bieten Best Agern und deren Familien Sicherheit.
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          Bild: Libify Technologies GmbH

          Hilfe ist nur einen Knopfdruck entfernt
          Eine Möglichkeit den Unsicherheiten des Alltags entgegenzuwirken sind mobile Notruf- und Ortungssysteme, die den Trägern die Möglichkeit geben in bedrohlichen Situationen, durch ein einfaches Drücken einer SOS-Taste einen Notruf an bestimmte Telefonnummern zu senden. Von Familienangehörigen und Freunden bis hin zu Notrufzentralen – der Nutzer kann selbst programmieren, an welche Kontakte der Notruf im Ernstfall gesendet wird. Wird der Notruf vom ersten Kontakt nicht angenommen, dann wählt der kleine Helfer automatisch den nächsten Kontakt an – so lange, bis der Notruf von einem Kontakt angenommen wird. Über die erfolgreiche Entgegennahme des Notrufs werden letztlich alle bis dahin kontaktierten Personen informiert.

          Mobile Notrufsysteme, wie diese, ermöglichen vielen Best Agern, Unsicherheiten zu überwinden und sich frei und uneingeschränkt in ihren eigenen vier Wänden zu bewegen. Damit stellen sie eine Alternative zu einem verfrühten Einzug in eine betreute Senioreneinrichtung dar. 

          Familie und Freunde werden damit unterstützt
          Auch Familienangehörige können wieder entspannter ihrem Alltag nachgehen, ohne sich ständige Sorgen um die Eltern oder Großeltern machen zu müssen.  Durch integrierte Ortungssysteme ist es nämlich möglich die Träger, mit Abgabe einer Einverständniserklärung, punktgenau zu lokalisieren.  Ist es gewünscht, kann mit jedem Notruf eine SMS mit genauer Positionsangabe an die gespeicherten Kontaktpersonen gesendet werden. Diese Funktion gibt vor allem Menschen mit quantitativen Bewusstseinsstörungen, wie zeitweiser Desorientiertheit oder Verwirrtheit, ein Gefühl von größtmöglicher Sicherheit und erleichtert ihnen den Umgang mit einer fremden Umgebung.

          Neben dem ASB Dortmund und dem Deutschen Roten Kreuz unterstützen immer mehr Rettungsdienste, durch die Integration ihrer Erfahrungen, die kontinuierliche Weiterentwicklung der mobilen Notruf- und Ortungssysteme. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten garantieren die hybriden Geräte, Sicherheit an jedem Ort, 24 Stunden 365 Tage im Jahr.

          Hier erfahren Sie mehr über mobile Notruf- und Ortungssysteme.