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: Raiffeisen Bank will Kapital erhöhen

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ela. Wien, 25. August. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) plant in den kommenden zwölf Monaten eine Kapitalerhöhung. Dies kündigte der Vorstandssprecher des Instituts, Herbert Stepic, am Donnerstag anlässlich der Vorlage der Halbjahresbilanz an.

          ela. Wien, 25. August. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) plant in den kommenden zwölf Monaten eine Kapitalerhöhung. Dies kündigte der Vorstandssprecher des Instituts, Herbert Stepic, am Donnerstag anlässlich der Vorlage der Halbjahresbilanz an. Zur Höhe und zum Zeitrahmen des weiteren Börsenganges wollte Stepic keine Angaben machen. Zeitpunkt und Ausmaß würden vom Wirtschaftswachstum und der Entwicklung der Börsen abhängen. Ein Teil der geplanten Kapitalerhöhung könnte die Finanzstruktur im Hinblick auf die schärferen Eigenkapitalvorschriften durch Basel III stärken, sagte Stepic. Die Kernkapitalquote betrug Ende Juni 9,4 Prozent. Belastend für das stark in Osteuropa engagierte Geldhaus wirken die hohen Bankensteuern in Österreich und Ungarn. Zum Halbjahr schrumpfte der operative Ertrag um 2,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Hingegen gab es mit 405 Millionen Euro um ein Drittel weniger Risikovorsorgen. Dies verbesserte den Überschuss um 30 Prozent auf 615 Millionen Euro. Mittelfristig strebt Stepic eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 15 bis 20 Prozent an. Im ersten Halbjahr lag sie bei 17 Prozent, ein Anstieg von 4,9 Prozentpunkten.

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